• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Währung: Nimmste noch ’ne Mark?

14.01.2017

Westerstede „Das kommt eigentlich nicht mehr vor. Nur vereinzelt mal“, heißt es am Schalter der Volksbank in Westerstede. „Zweimal im Jahr – vielleicht“, lautet die Antwort bei der Oldenburgischen Landesbank (OLB) auf die Frage, ob 15 Jahre nach Einführung des Euro noch Kunden vorsprechen, die ihre alten D-Mark-Bestände umgetauscht haben wollen. „Die meisten Menschen wissen inzwischen, dass wir nicht mehr umtauschen dürfen, sondern dass das nur noch die Deutsche Bundesbank erledigt“, sagt der OLB-Mitarbeiter.

Etwas mehr mit Pfennig und Mark hat da die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) zu tun. Olaf Harbers, Leiter der Westersteder Filiale, zur NWZ: „Ab und zu kommt noch mal jemand zum Umtauschen. Den schicken wir zur Bundesbank nach Oldenburg weiter. Bei uns im Haus kann man allerdings DM spenden. In der Schalterhalle steht eine entsprechende Sammelbüchse des Kinderhilfswerks.“

Nicht als Spende, sondern als harte Währung nimmt hingegen das Wäsche­geschäft Dieler – zumindest ab und an – die gute alte Deutsche Mark entgegen. „Wir machen immer mal wieder Aktionstage, an denen statt mit Euro mit DM gezahlt werden kann“, sagt Stephan Dieler, einer der Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Unternehmens mit Filiale in Westerstede. „Im November hatten wir eine solche Aktion zum 70-jährigen Bestehen von Dieler“, berichtet der Chef. „Wir könnten das eigentlich mal wieder machen – jetzt, da es den Euro seit 15 Jahren gibt.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Bei anderen Einzelhändlern in der Ammerländer Kreisstadt ist die D-Mark als Zahlungsmittel indes aus der Mode gekommen. Der Vorsitzende des Wirtschaftsforums – Arndt Henken vom gleichnamigen Textilhaus – hat sich bei seinen Kollegen umgehört. „Das ist so gut wie kein Thema mehr“, fasst er das Ergebnis zusammen. In seinem eigenen Geschäft habe seit „mindestens zehn Jahren“ kein Kunde mehr gefragt, ob er mit DM zahlen dürfe.

Das Umrechnen eines Preises von Euro in Mark hingegen, das sei nicht so selten. „Wohl jeder, der mal einen Bezug zur Mark hatte, rechnet noch ab und zu um.“ Dieses Verhalten erlebt Henken nicht nur bei älteren Kunden. „Auch 30-Jährige machen das. Die haben ja früher ihr Taschengeld in D-Mark bekommen.“

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2603
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.