• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Diese Baustelle hilft Edeka

24.04.2018

Ofen Im juristischen Tauziehen um die Umsiedlung des Kfz-Betriebs Guddat und um die damit verbundene Vergrößerung des Edeka-Marktes am Heideweg hat das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat jetzt eine weitreichende Entscheidung getroffen und die Beschwerde der Anlieger zurückgewiesen.

Nach der Aufstellung des Bebauungsplanes und nach der Baugenehmigung für den Kfz-Betrieb an der Hermann-Ehlers-Straße gingen Anlieger des Grundstücks vor Gericht. In Lüneburg hatten sie zuletzt versucht, noch eine aufschiebende Wirkung für ihr Verfahren zu erreichen und den bereits laufenden Bau zumindest vorerst zu stoppen.

Das hatte bereits das Verwaltungsgericht in Oldenburg im Januar abgelehnt, eine Verletzung von Rechten der Nachbarn wurde nicht festgestellt. Eine Beschwerde gegen diese Entscheidung wies das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg in der vergangenen Woche ebenfalls ab, bestätigte Uwe Caspers, Leiter des Amtes für Bauwesen und Kreisentwicklung beim Landkreis Ammerland. „Hätte das Gericht irgendwelche Zweifel an der Baugenehmigung gehabt“, so Caspers, „hätte es vermutlich einen Baustopp verfügt“. Damit sei es aus seiner Sicht unwahrscheinlich, dass die Kläger noch einen Erfolg erzielen könnten.

Ob die Anlieger jetzt noch weiter vor Gericht gehen wollen, war am Montag nicht zu erfahren. Nach bisherigem Stand läuft ein anderes Verfahren weiter – ebenfalls vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.

Mit einem sogenannten Normenkontrollverfahren gehen die Anlieger gegen den Bebauungsplan vor, den die Gemeinde Bad Zwischenahn aufgestellt hat, um die Umsiedlung des Kfz-Betriebs zu ermöglichen.

Bis zu einer Entscheidung können noch Monate vergehen. „Vermutlich ist dann das Richtfest schon gefeiert“, sagt Andreas Gronde, Leiter des Amtes für Planungs- und Umweltamtes der Gemeinde. Am Montag wurde an der Hermann-Ehlers-Straße an den Fundamenten für die neuen Gebäude gearbeitet. Und selbst wenn die Klage Erfolg hätte – verhindern könnte das den Bau kaum noch. Selbst wenn das Oberverwaltungsgericht Fehler im Bebauungsplan finden würde, so Gronde, könne die Gemeinde diese nachträglich „heilen“, den Bebauungsplan also entsprechend verändern.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Rufen Sie mich an:
04403 9988 2630
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.