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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Kornmähen: Mit Sichel und Sense ins Feld

05.08.2019

Osterscheps „Gib mir das mal her. Ich zeige, wie die Sichel richtig gehandhabt wird.“ Am Samstagnachmittag griff sich Jürgen Frerichs auf dem Kornfeld von Rolf Büsing das altertümliche Gerät, um zu zeigen, wie damit Korn geschnitten wurde und wird.

Die „Smeerjungs“ des Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“ Westerscheps hatten zum öffentlichen Kornmähen eingeladen, um ausreichend Material zum Binden der großen und in diesem Jahr auch der kleinen Erntekrone zu erhalten. Mit den unterschiedlichsten Gerätschaften wurde das Korn, in diesem Fall Roggen, geschnitten, um zu demonstrieren, wie sich die Arbeit und der Aufwand in den letzten gut 150 Jahren geändert haben.

„Ich habe absolut nichts dagegen, wenn sich jemand die Sichel nimmt, um zu zeigen, wie damit gearbeitet wird“, erklärte Dierk Koopmann, der an diesem Nachmittag die Aufgabe hatte, diese seltene Gerätschaft einzusetzen. „Ich selbst mache es hier heute zum ersten Mal. Mir wurde gezeigt, wie damit zu arbeiten ist. Es sind hier immer wieder gern Besucher eingeladen, wenn sie über die entsprechenden Kenntnisse verfügen, sich hier aktiv einzubringen.“

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Neben Sichel und Sense war auch noch eine Mähmaschine im Einsatz. Der Binder fiel hingegen aus, weil kurzfristig ein Motorteil gebrochen war, das erst wieder repariert werden muss. Dafür durften die vielen neugierigen und interessierten Besucher mit ansehen, wie bereits einige Kinder sich daran beteiligten, den geschnittenen Roggen zu binden und zu Garben aufzustellen.

„Es macht einfach Spaß“, erzählte Nico. Manches Mal musste er sich an diesem Nachmittag noch zeigen lassen, wie die geschnittenen Halme gebunden werden. Er war aber sehr lernfähig und eignete sich die Technik sehr schnell an. Unterstützt wurde er von Rene, wie er auch elf Jahre alt. Beide hatten ihren Spaß daran, mitzuhelfen.

Rene ist bereits bei den „Smeerjungs“, Nico noch nicht. Aber das soll noch folgen. Beide fanden es toll, mit alten Fahrzeugen und Gerätschaften zu arbeiten. „Ich finde es wichtig, zu sehen und auch zu lernen, wie früher mit welchen Geräten gearbeitet wurde“, so Nico.

Der jetzt gemähte Roggen wird nur ein Bestandteil der Materialien sein, die beide Erntekronen schmücken werden. Die große Krone findet ihren Platz beim Umzug an der Spitze des Trosses und anschließend auf der Bühne des Erntedankfestes, das vom 6. bis zum 8. September stattfinden wird. Die kleine Krone wird wie in den Jahren zuvor das Festzelt schmücken. „Dieses Mal werden die Mitglieder der Tanzköppel des Heimatvereins dafür zuständig sein“, so Gerold Deeken von den „Smeerjungs“.

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