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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Neue Siedlung: Streit um Schepser Baugebiet

19.09.2017

Osterscheps Soll an der Osterschepser Straße zwischen der Schule und dem Lindendamm ein neues Baugebiet entstehen? Diese Frage wird nicht nur in Osterscheps kontrovers diskutiert. Dass sich auch die Edewechter Politik uneins ist, wurde im Bauausschuss deutlich.

Kontroverse Diskussion

CDU-Ratsherr Jörg Brunßen forderte, dass die Verwaltung zunächst das seit Monaten geforderte Kita- und Krippenkonzept für die Gemeinde vorlegen müsse. Der Kindergarten Scheps platze bereits jetzt aus allen Nähten und könne weitere Kinder kaum aufnehmen. Obendrein gäbe es eine von Eltern gewünschte Krippe in Scheps noch nicht. Außerdem solle die Gemeinde die Pläne bei einer Bürgerinformation vorstellen, um dort ein Votum der Bevölkerung zu erhalten. Darüber hinaus müssten Gespräche mit den Schepser Landwirten hinsichtlich ihrer Entwicklungsmöglichkeiten erfolgen. Christian Eiskamp (CDU) fragte, wie groß das Interesse von Bauherren nach dieser Fläche in Scheps sei. Man solle Alternativflächen suchen, bevor man sich dem Gelände nahe der Schule widme.

Wenn es Bedarf an Bauland in Scheps gäbe, biete sich doch eher der Bereich Holtanger Straße an, sagte UWG-Ratsherr Thomas Apitzsch. Er sieht die gesamte Planung im Dorfkern kritisch. Obendrein sei die Verkehrsbelastung an der Ortsdurchfahrt immens und die Schule im Grünen sei mit einem Baugebiet vor der Nase keine Schule im Grünen mehr. Uwe Heiderich-Willmer (Grüne) lehnt die Planung komplett ab. Er bezweifelt, dass es überhaupt Bedarf für ein solches Baugebiet gibt. Obendrein seien es Lippenbekenntnisse, wenn man in der Gemeinde einerseits von ressourcenschonendem Umgang spreche und immer neue Baugebiete ausweise. Das Gelände nahe der Schule sei ortsbildprägendes Grün, das Scheps ausmache und das man nicht zerstören dürfe.

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Für die SPD befürworteten Knut Bekaan und Wolfgang Krüger, der zugleich Vorsitzender des Ortsbürgervereins Scheps ist, die schon in den 1990er Jahren geforderte Bebauung im Ortskern. An der Ortsdurchfahrt solle Scheps zusammenwachsen, Alternativen gäbe es kaum. Knut Bekaan meinte, dass mögliche landwirtschaftliche Zukunftsprojekte – z.B. der Bau eines Stalles in zehn Jahren – heute Bebauung verhindern dürften. Die innerörtliche Bebauung befürwortete auch FDP-Ratsherr Rolf Kaptein.

In der Bürgerfragestunde hatte Klaus Oltmer als Vertreter der Schepser Landwirte gesagt, dass mit dem neuen Baugebiet Konflikte zwischen Bewohnern und Bauern vorprogrammiert seien und das Baugebiet Landwirte in ihren Entwicklungsmöglichkeiten einschränke. Oltmer wollte auch wissen, inwieweit die Wallhecken erhalten blieben.

Keine Beanstandungen

Reiner Knorr von der Verwaltung sagte, dass bereits 2016 die Auswirkungen der landwirtschaftlichen Immissionen auf ein mögliches Baugebiet geprüft wurden und es keinerlei Beanstandungen gegeben habe. Bürgermeisterin Petra Lausch ergänzte, dass die unter Schutz stehenden Wallhecken selbstverständlich erhalten blieben; lediglich an einer Stelle prüfe man, eine Wallhecke für einen Radweg aus Richtung Lindendamm zur Schule zu öffnen.

Einstimmig wurde beschlossen, das Thema zu vertagen. Bis zur Sitzung im November soll das Kita-Konzept vorliegen, zuvor soll eine Bürgerinformation stattfinden.

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