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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Tiere In Edewecht: Plötzlich lebt ein Schaf im Haus

08.05.2019

Osterscheps Wenn Alena gerufen wird, kommt sie sofort angelaufen. Vielleicht hat das jetzt sechs Wochen alte Lamm doch einiges vom Hund des Hauses, Jagdhund Kalle, gelernt. Seit dem Tag ihrer Geburt wird sie im Haushalt der Familie Oltmer in Osterscheps aufgezogen und hat sich so gut entwickelt, dass sie bald in die Jungherde darf.

Anfangs nur 500 Gramm schwer

Das Gewicht von Alena, ein Quessant-Schaf, betrug bei ihrer Geburt 500 Gramm. Normalerweise sind die Lämmer dann 1500 Gramm schwer. „Es war wohl eine Frühgeburt, wobei das Mutterschaf sich instinktiv von dem Neugeborenen abgewendet hat, weil es in der Natur so wohl keine Überlebenschance hätte“, mutmaßt Kirsten Meyer-Oltmer. Sie hatte das Lamm bei einem Kontrollgang durch den Schafstall Ende März zufällig gefunden. Es lag etwas abseits und war auch schon recht kalt.

Im Haushalt der Familie Oltmer wurde das Neugeborene aufgepäppelt, wobei erst das Mutterschaf gemolken wurde. Später kamen entsprechende Aufbaupräparate hinzu. Da sich Alena ebenfalls im Haus aufhält und hier auch ihren Schlafplatz hat, war es für die Familienmitglieder interessant zu sehen, wie sich Haushund Kalle verhält. Neugierig wie er ist, schnüffelt er manchmal an der jungen Mitbewohnerin. Umgekehrt neckt Alena gern den großen Hund, was dieser aber höchstens zur Kenntnis nimmt. „Wenn er keine Lust hat, steht er halt auf und sucht sich einen anderen Platz“, konnte Kirsten Meyer-Oltmer beobachten.

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Nachtdienst alle zwei Stunden

Die ersten Wochen bedeuteten für Kirsten viel Zeit und Geduld, die in das Leben des kleinen Tieres investiert werden mussten. „Alle zwei Stunden musste es gefüttert werden. Nachts habe ich mich mit meiner Schwester Ina abgewechselt. Jetzt hat sich das glücklicherweise gelegt, so dass wieder ein Durchschlafen in der Nacht möglich ist.“

Im Hause der Familie Oltmer darf sich Alena allerdings nur in bestimmten Räumen wie Wohnzimmer, Flur oder Wintergarten aufhalten. „Das Tier soll nicht vermenschlicht werden, deshalb wird ihm nicht alles erlaubt.“ Noch wird das Lamm tagsüber nicht zu den anderen Schafen gelassen und hält sich deshalb im Garten auf. Dieser ist wegen des Hundes eingezäunt, was jetzt auch dem Lamm zu Gute kommt. „Es tobt hier herum und ist natürlich furchtbar neugierig“, erzählt Kirsten. Und das kleine Geschöpf hat seine Liebe zum Fußball entdeckt. „Wenn Kalle draußen mit dem Ball spielt, will Alena nicht außen vor stehen und rennt auch gern dagegen.“

Noch sechs Wochen - dann geht’s zu den Jungschafen

In gut sechs Wochen beginnt für das Quessant-Lamm das richtige Schafsleben. „Dann dürfte es alt und auch kräftig genug sein, sich in der Herde mit den Jungschafen zu behaupten“, so Kirsten Meyer-Oltmer. Es jetzt zu den Schafen zu geben, ist ihr noch zu früh, weil die Jungtiere noch bei den Mutterschafen sind und diese den kleinen „Fremdkörper“ wieder abweisen würden. Um das zu vermeiden, wird so lange gewartet, bis auch die anderen Lämmer selbstständig sind. Bis dahin darf Alena das Leben im Haus zusammen mit Kalle, dem Hund, genießen.

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