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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wohnen: Schepser Baugebiet umstritten

07.10.2017

Osterscheps „Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein neues Baugebiet in Osterscheps, das zum Beispiel an der Holtanger Straße neben der vorhandnenen Bebauung entstehen könnte“, sagt der Osterschepser Landwirt Axel Lehmann und seine Berufskollegen Klaus Oltmer und Rolf Hülsmann nicken zustimmend.

Dort kein Baugebiet

„Wir wollen kein Baugebiet an der Osterschepser Straße, weil das uns Landwirte bei unserer Arbeit und bei unseren Entwicklungsmöglichkeiten stark einschränkt. Wir werden unsere dortigen Ländereien nicht verkaufen, weil wir diese Flächen für die Bewirtschaftung unserer Höfe dringend brauchen, viel Geld in unsere Existenzen gesteckt haben und weil wir aufgrund des Flächendrucks keine neue Flächen kaufen oder pachten können.“

In Osterscheps gibt es Streit um ein neues Wohngebiet. Das wurde auch in der jüngsten Bauausschusssitzung deutlich, als SPD und FDP forderten, dass Osterscheps zusammenwachsen solle und Flächen zwischen Schule und Lindendamm bebaut werden sollen. Die UWG sieht die dortige Bebauung kritisch, die CDU hatte erfolgreich die Vertagung der Beratungen in die November-Sitzung gefordert, damit die Gemeindeverwaltung bis dahin die Auswirkungen des Baugebiets auf die ohnehin schon knappen Kitaplätze in Scheps ermittelt und das von der CDU schon seit längerem geforderte Kita- und Krippenkonzept vorlegt.

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OBV kämpft dafür

Für das Baugebiet, das nach und nach entstehen soll, kämpft vehement der Ortsbürgerverein (OBV) Scheps, allen voran sein Vorsitzender Wolfgang Krüger, zugleich SPD-Ratsherr. Von Seiten des OBV werde diese Forderung im Dorf und auch gegenüber der Politik so hingestellt, als ob alle Schepser mit einem Baugebiet an der Osterschepser Straße einverstanden seien, kritisieren die Landwirte. Selbst einige von denen, in den 1990er Jahren eine dortige Bebauung für angemessen hielten, sähen das heute anders. Eine Bürgerversammlung zu dem Thema Bauen habe es im Dorf nie gegeben.

„Schon jetzt gibt es häufiger Probleme, weil Menschen, die zur Schule oder zu den Sportplätzen wollen, ihre Fahrzeuge an den Straße „Zur Schule“ und „Zum Holtmoor“ abstellen, obwohl sie den Schulparkplatz nutzen sollten“, so Axel Lehmann.

Schon Parkprobleme

Bei der Schule oder auch auf den Sportplätzen sei viel los, so Lehmann. Durch das Parken könne er mit seinen großen Fahrzeugen oft nicht durchfahren und müsse erst in der Schule Bescheid sagen, damit die Autos weggefahren würden. Durch ein Baugebiet würde das Verkehrsaufkommen noch größer werden.

Dass ausgerechnet an der stark befahrenen Landesstraße ein Baugebiet entstehen solle, sei ihm schleierhaft, so Klaus Oltmer. Ein riesiger Lärmwall müsse dann her oder in die erste Reihe müssten Gewerbebetriebe, die mancher Bauherr nicht wolle. Obendrein müsse das hochwassergefährdete Gelände stark aufgeschüttet werden, was wiederum zu Wasserproblemen auf den benachbarten Höfen führen könne.

„Auch wenn das Geruchsgutachten der Kammer aussagt, dass es in 80 Prozent nicht zu Immissionen von unseren Höfen in Richtung Osterschepser Straße kommt, so treten Gerüche doch immer bei Schönwetterlagen auf“, sagt Rolf Hülsmann. Das wisse er aus eigener Erfahrung. Gerüche und landwirtschaftliche Arbeiten, die auch am Wochenende notwendig seien, könnten zudem ruckzuck zu Problemen mit Neubürgern führen.

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Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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