• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Geschäfte sollen im Ort bleiben

21.04.2018

Petersfehn Ein Ort, in dem es keine Geschäfte, keinen Friseur und keinen Blumenladen mehr gibt, wird für viele Bewohner schnell unattraktiv. Gerade in kleineren Orten wie Petersfehn, das auch noch nahe an der Oldenburger Stadtgrenze liegt, ist es aber manchmal nicht einfach, Geschäfte im Ort zu halten oder neue dort anzusiedeln. Für Hauseigentümer kann es dann lukrativer sein, ihre Räumlichkeiten zu Wohnungen umzubauen.

Die Gemeinde Bad Zwischenahn will aber den sogenannten Nahversorgungsbereich entlang der Mittellinie in Petersfehn sichern und hat deshalb die Änderung von drei Bebauungsplänen auf den Weg gebracht. Mit der Änderung, die in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt einstimmig befürwortet wurde, soll sichergestellt werden, dass im Erdgeschoss der Gebäude im Nahversorgungsbereich nicht einfach Geschäfts- in Wohnräume umgewandelt werden.

Das Wohnen, so wird es im geänderten Bebauungsplan formuliert, soll hier nur ausnahmsweise möglich sein. Hauseigentümer müssten dann zunächst glaubhaft machen, dass sie Räume nicht gewerblich nutzen könnten, erläuterte Carsten Meyer, Fachbereichsleiter Bauverwaltung bei der Gemeinde Bad Zwischenahn, gegenüber der NWZ.

Von den Änderungen betroffen sind mehrere Bereiche südlich und nördlich der Mittellinie zwischen Bussardweg und der Straße Am Hochmoor. Die Entscheidung soll im Verwaltungsausschuss am 24. April und im Gemeinderat am 8. Mai bestätigt werden.

Noch einen Schritt weiter vom endgültigen Beschluss entfernt ist die Änderung eines Bebauungsplanes für den Bereich Borsigstraße. Hier wollte ein Unternehmer eine Spielhalle einrichten – was die Gemeinde besonders an Ortseingängen vermeiden möchte. Ein entsprechender Antrag lag bereits vor.

Im Dezember hatte der Rat bereits ein sogenanntes Vergnügungsstättenkonzept beschlossen. Mit diesem Konzept wurden der Ansiedlung von Spielhallen enge Grenzen gesetzt. Das Konzept soll mit der Änderung des Bebauungsplanes zum ersten Mal umgesetzt werden. Der Vorschlag für die Änderung soll nach der Zustimmung im Verwaltungsausschuss demnächst öffentlich ausgelegt werden und muss danach erneut im Fachausschuss diskutiert werden, bevor er gültig werden kann.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Rufen Sie mich an:
04403 9988 2630
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.