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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Politik will Regio-S-Bahn aufs Gleis setzen

31.03.2017

Augustfehn Viele Gespräche mit Vertretern aus Politik, Landesnahverkehrsgesellschaft und Deutscher Bahn hat es gegeben, erreicht ist das Ziel noch nicht, doch die Aper sind guter Hoffnung: Seit Jahren engagiert man sich dafür, den Bahnhaltepunkt Augustfehn zu stärken, an dem täglich 1000 Ein- und Ausstiege registriert werden

Der Bahnhof soll behinderengerecht ausgebaut werden und obendrein ist eine Nordanbindung über das ehemalige Dockgelände geplant. Dort soll ein Parkplatz mit Bus- und Bahnanbindung entstehen. Einen direkten Zugang zu den Gleisen soll es in Höhe des Bahnhofs durch eine Überführung (Brücke) mit Fahrstuhl geben. Diese ist deshalb wichtig, weil die meisten Augustfehner nördlich der Bahnschienen wohnen, während sich der Bahnhof südlich der Schienen befindet. Die Wartezeiten an den Bahnübergängen Mühlenstraße und Stahlwerkstraße sind lang und viele Bahnreisende aus dem Ammerland und dem Ostfriesischen kommen aus Richtung Norden.

Im April sollen mit der Gemeinde Apen erstmals konkrete Planungen für das Projekt „Barrierefreier Bahnhof und Nordanbindung“ abgestimmt werden. Rund 2,6 Millionen Euro wurden Apen, das bereits 2014 ins Förderprogramm „Niedersachsen ist am Zug“ aufgenommen wurde, dafür zugesichert.

Doch nicht nur beim Thema „Barrierefreier Bahnhof und Nordanbindung“ ist die Gemeinde aktiv: Die Politik will zur Stärkung des Bahnhaltepunktes Augustfehn die Regio-S-Bahn aufs Gleis setzen. Das verdeutlichten jetzt Apens Bürgermeister Matthias Huber und die Vertreter der Aper Ratsfraktionen Torsten Huber (SPD), Bernd-Thomas Scheiwe (UWG), Karl-Hermann Reil (CDU) und Renate Brand (Gruppe Grüne/Linke).

„Gemeinsam mit der Stadt Westerstede und mit Unterstützung des Landkreises kämpfen wir dafür, dass die Regio-S-Bahn, die derzeit in Bad Zwischenahn endet, ab 2022 über Ocholt bis nach Augustfehn fährt“, so Bürgermeister Huber. Derzeit erarbeite die Landesverkehrsgesellschaft die Neuausschreibung des Streckennetzes in der Metropolregion Oldenburg-Bremen, bislang endet die Strecke der Regio-S-Bahn wiederum in Zwischenahn.

Mit vereinten Kräften wolle man erreichen, dass sie verlängert werde, weil die aktuelle Auslastung der stündlichen Verbindung Augustfehn-Oldenburg mit Zügen der Bahn schon jetzt enorm sei und die Zahlen ständig stiegen. Mit der Bahn und der S-Bahn könnte man künftig alle halbe Stunde Richtung Oldenburg fahren. Technische Hindernisse für das S-Bahn-Projekt könne man gleich beim Umbau des Bahnhofs ausräumen.

Doris Grove-Mittwede
Redakteurin
Redaktion Westerstede
Tel:
04488 9988 2605