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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Radeln für die                Qualität

11.05.2016

Bad Zwischenahn Zum Auftakt in die Radtouristik-Saison haben ADFC-Routenpaten die vor rund eineinhalb Jahren eingerichtete Fahrradtour 19 „Aueweg“ einer Prüfung unterzogen. Die Routenpaten richten ihr Hauptaugenmerk bei ihren Kontroll- und Prüfungsfahrten weniger auf die Schönheiten der Landschaft. Sie prüfen in Anlehnung an die Bewertungskriterien für ADFC-Qualitätsradrouten – und das erfordere große Aufmerksamkeit, so Friedhard von Seggern, Routenpatenbeauftragter im Kreisverband Ammerland des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs.

Unterwegs notierte Besonderheiten werden am Schreibtisch in ein Protokoll eingefügt. Das wird – zusammen mit Fotos – bei der Ammerland-Touristik eingereicht. „Hier wird beurteilt, ob Mängel vom Schilderwart behoben werden können, eine Änderung der Routenführung die Lösung ist oder gar der Baulastträger des Radweges Verbesserungen vornehmen sollte“, erläutert von Seggern das weitere Vorgehen. Vor allem um den letzten Punkt effizient angehen zu können, wünschen sich die Routenpaten für alle Ammerland-Kommunen einen Radverkehrsbeauftragten als Ansprechpartner.

Auch führen die erradelten Erkenntnisse jeder Tour zu einem Tourbericht, den von Seggern erstellt. Er wird auf der Internetseite der Ammerland-Touristik jeweils bei den Themenrouten als PDF-Download zur Verfügung gestellt. Durch die Routenpaten sei beim ADFC-Kreisverband Ammerland auf ehrenamtlicher Basis „allmählich ein Qualitätssicherungs- und auch Routeninformationssystem entstanden, dass für alle Tourenradler, Touristen sowie Einheimische nützlich sein kann und für alle hoffentlich immer angenehme Radwegerfahrungen bringt“, so von Seggern.

Wie alle Themen-Radtouren der Ammerland-Touristik ist der „Aueweg“ ein Rundkurs mit Ausschilderung in beide Richtungen. Somit ist der Startpunkt frei wählbar. Die Routenpaten haben ihre Prüfungsfahrt beim Auewehr begonnen. Der naturnah angelegte, aber gut fahrbare Weg entlang der Aue führt in Richtung Ekerner Esch und weiter über Ekern, Querenstede, Dänikhorst, Osterscheps, Süddorf durch landwirtschaftlich genutztes Gelände auf meist ruhigen Nebenstraßen zum südlichsten Punkt, der Kleinbahn-Küstenkanalbrücke. Weiter folgt die Route der ehemaligen Kleinbahntrasse über Edewecht, Ekern, Specken zurück nach Bad Zwischenahn. Als einzig störende Hindernisse auf diesem Streckenabschnitt haben die Routenpaten die bei jeder querenden Straße angebrachten Sperrgatter und Umlaufsperren ausgemacht. Unterm Strich sei die rund 31 Kilometer lange „Tour 19“ eine schöne und abwechslungsreiche Radtour – „nicht ganz frei von kleinen Mängeln und Verbesserungsmöglichkeiten“. Aufgrund der Länge lasse sie genügend Zeit für Einkehrmöglichkeiten und sei für Kinder geeignet.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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