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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Erste Sanierungsrunde beendet – Nummer 2 folgt

16.07.2019

Rastede Die erste Phase der Straßensanierung im Rahmen des Deckenprogramms der Gemeinde Rastede ist abgeschlossen. Das berichtet Gemeindesprecher Karsten Tenbrink.

In der vergangenen Woche wurden neun Straßen ausgebessert, für deren Unterhaltung die Gemeinde zuständig ist. Konkret handelte es sich um die Straßen Stellmoorweg, Nethener Kirchweg, Zur Jade, Achtern Kamp, Hohe Brink, Seilerweg, Langenwischweg, Talweg und Elektrizitätsweg. Die Arbeiten wurden planmäßig am Freitag beendet.

„Zunächst wurden mit einer dünnen Asphaltdeckschicht in Kaltbauweise (DSK) Unebenheiten und Schäden auf den Fahrbahnen ausgeglichen“, erklärt Franz Lucassen vom Geschäftsbereich Bauen und Verkehr der Gemeindeverwaltung. „In einem zweiten Arbeitsschritt wird dann je nach Beanspruchung der Straße entweder eine weitere dünne Asphaltdeckschicht aufgetragen oder es erfolgt eine sogenannte Oberflächenbehandlung“, erläutert Lucassen weiter.

Bei der Oberflächenbehandlung werden ein bitumenhaltiges Bindemittel und anschließend eine Schicht Edelsplitt aufgetragen. Dieser Belag eignet sich eher für Straßen im Außenbereich, wo wenig Reifenreibung durch Abbiege- oder Wendemanöver zu erwarten ist. Dadurch werde der Splitt auf Dauer wieder von der Fahrbahn gelöst. Vorgesehen ist die zweite Behandlung der Fahrbahnen bis Ende August. Die Arbeiten sind jedoch witterungsabhängig, teilt Tenbrink mit.

Die Mittel für die Straßensanierung im Zuge des Deckenprogramms waren gerade erst um zusätzliche 250 000 Euro aufgestockt worden, so dass zusätzliche Straßen aufgenommen werden konnten. Möglich gemacht hatte dies eine Einmalzahlung des Landkreises Ammerland, die der Kreistag kürzlich beschlossen hatte. Insgesamt hatte die Gemeinde Rastede rund 770 000 Euro vom Kreis erhalten. Die Finanzspritze soll ferner dazu dienen, eine Mindereinnahme bei der Einkommenssteuerbeteiligung auszugleichen.

Basis für die Ausbesserungen im Zuge des Deckenprogramms bildet das Straßenkataster der Gemeinde Rastede. Darin ist der Zustand sämtlicher Straßen bewertet, für deren Unterhaltung die Gemeinde zuständig ist.

Für 2020 geplant ist eine Sanierung des Kiefernwegs und der Buchenstraße im Bereich Hankhausen. Hier war darauf verzichtet worden, die beiden Straßen vorzuziehen und schon in diesem Jahr auszubessern. Hintergrund: Die derzeit laufenden Bauaktivitäten im neuen Wohnbaugebiet Friedrichskamp in Hankhausen sollen weitestgehend abgewartet werden. Zudem könnten nicht alle im Bereich Hankhausen zu sanierenden Straßenabschnitte auf einmal finanziell verwirklicht werden. Somit würden die gewollten finanziellen Synergieeffekte nicht eintreten, erläutert die Gemeindeverwaltung.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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