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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Was geschieht mit den Bädern?

22.03.2019

Rastede Was geschieht mit dem Hallenbad und dem Freibad in Rastede? Ist eine Sanierung der Bäder wirtschaftlicher als ein Neubau? Das Thema hat am Dienstagnachmittag den Kultur- und Sportausschuss beschäftigt. Stefan Unnewehr, Geschäftsbereichsleiter Bauen und Verkehr, stellte dabei die Ausarbeitungen eines Planungsbüros aus Wiesbaden zur Modernisierung des Freibads sowie die Umnutzungsoptionen für das Hallenbad, die durch ein Architekten- und Ingenieurbüro aus Bad Zwischenahn erarbeitet wurden, vor.

Hallenbad

Zu dem Sanierungsbedarf im Hallenbad im Palaisgarten gehören unter anderem die Erneuerung der Fenster, die Sanierung der Becken, eine Betonsanierung sowie eine energetische Sanierung. Auch die technische Gebäudeausrüstung und eine Überarbeitung der Freianlagen müssten gemacht werden. Laut Unnewehr belaufen sich die geschätzten Sanierungskosten auf etwa 2,6 Millionen Euro.

Die Konzeptvorschläge für das Hallenbad sollten ein zusätzliches Angebot für Familien mit Kleinkindern sowie als weitere Alternative eine kleine Bedarfssauna enthalten. Das Bad Zwischenahner Büro hat drei Entwürfe für die Umnutzung erarbeitet.

In der ersten Variante ist ein Planschbecken für Kleinkinder vorgesehen. Zudem wird der ehemalige Saunabereich für Umkleide-, Sanitär-, Ruhe- und Geräteräume genutzt. Eine Bedarfssauna beinhaltet diese Variante nicht – die Kostenschätzung beläuft sich auf circa 2 Millionen Euro. In Variante zwei entsteht im Bereich des derzeitigen Kursbeckens ein Planschbecken. Das Kursbecken wird in den ehemaligen Saunabereich verlegt, wo eine Dampfsauna installiert werden soll – mit Kosten in Höhe von etwa 2,7 Millionen Euro.

Variante drei baut auf den ersten Entwurf auf, würde ihn jedoch um eine Dampfsauna hinter dem Kursbecken erweitern. Die Kosten für diese Variante liegen bei 2,1 Millionen Euro. Bei allen drei Varianten müssen die genannten Sanierungskosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro draufgeschlagen werden. Zum Vergleich: Die Kosten für einen Neubau des Hallenbads liegen bei rund 14,5 Millionen Euro.

Freibad

Auch der Zustand des Freibads erfordert in den kommenden Jahren eine Sanierung. Außer Zweifel stand, dass die Schwimmbadtechnik nicht mehr den technischen und hygienischen Anforderungen entspricht. Die Verwaltung wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Ammerland auf die Probleme hingewiesen. „Der aktuelle Betrieb ist dadurch nicht beeinträchtigt“, erklärte Unnewehr. Die technischen Einrichtungen sollen überarbeitet werden, lautet die Aufforderung.

Das Planungsbüro empfiehlt zudem mindestens eine vollständige Beckenkopfsanierung aus Edelstahl aller drei Becken. Um die Technik nach heutigen Standards unterbringen zu können, schlägt das Fachplanungsbüro vor, den Technikbereich um zwei Anbauten zu erweitern.

Zudem solle der Aufsichtsturm, die elektrische Lautsprecheranlage und die elektrischen Leitungen sowie die Außenbeleuchtung der Becken saniert werden. Die Kostenschätzung aller Maßnahmen belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Zusätzliche 800 000 Euro würde eine Vollauskleidung der Becken mit Edelstahl kosten.

Ergänzend wurde verwaltungsseitig untersucht, ob es wirtschaftlich vertretbar sei, die moderne Bädertechnik in den vorhandenen Bestandsgebäuden (Umkleide und Sanitärbereich) unterzubringen. Ein Ingenieurbüro aus Rastede wurde mit der Betrachtung der Gründung des Umkleidetraktes beauftragt. Weil sich deren Sanierung schwierig gestalten würde, ohne das Gebäude zu beeinträchtigen, wurden die Kosten für einen Ersatzbau ermittelt. Sie würden sich auf 1,75 Millionen Euro belaufen. Ein Antrag, planerisch zu prüfen, ob ein Ersatzbau denkmalschutzrechtlich möglich ist, kam von Hendrik Lehners (CDU). Dem wurde einstimmig zugestimmt.

Würden alle diese Maßnahmen umgesetzt, beliefen sich die Gesamtsanierungskosten des Freibades auf 7,3 Millionen Euro. Ein Neubau würde bei circa 12 Millionen Euro liegen.

Kombibad

Darüber hinaus wurde das Thema Kombibad am Standort Mühlenstraße beleuchtet. Eine Kostenschätzung beläuft sich auf rund 23,5 Millionen Euro, was damit doppelt so teuer ist, wie die beiden teuersten Sanierungsvarianten beider Bäder. Laut Sabine Eyting (Grüne) wäre ein Kombibad nicht mit dem Rasteder Haushalt zu realisieren, selbst wenn es günstiger wäre. „Wir können dieses Volumen in so kurzer Zeit nicht stemmen.“

Beraten wurde über die Optionen noch nicht.

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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