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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Schmutzwasser In Rastede: Kleinkläranlagen immer teurer

07.12.2019

Rastede Wer sein Schmutzwasser in der Gemeinde Rastede nicht über das Kanalnetz, sondern über eine Hauskläranlage beseitigt, der muss dafür im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Die Gebühren sollen erneut um zehn Euro pro Jahr erhöht werden. Dafür sprach sich jetzt der Finanz- und Wirtschaftsausschuss einstimmig aus. Das letzte Wort hat am kommenden Dienstag, 10. Dezember, der Rat (17 Uhr, Dorfkrug Decker, Delfshausen, Delfshauser Straße 141).

Die Schmutzwasserbeseitigung für Hauskläranlagen soll dann ab dem kommenden Jahr auf 108 Euro pro Kubikmeter eingesammeltes Abwasser steigen, die für eingesammeltes Abwasser aus abflusslosen Gruben auf 87,50 pro Kubikmeter. Hintergrund: Es gibt immer weniger Anlagen, aber hohe Fixkosten, erläuterte im Ausschuss Kämmerer Michael Hollmeyer. Rund 500 Hauskläranlagen und abflusslose Gruben gibt es in der Gemeinde Rastede, ergänzte Gemeindepressesprecher Ralf Kobbe auf Anfrage.

Bei den Gebühren für die Schmutzwasserbeseitigung handelt es sich um eine in sich geschlossene Kalkulation. Die entstehenden Kosten müssen durch die Einnahmen gedeckt werden. Das Problem: Die Gemeinde schiebt hier bereits ein Defizit von mehr als 40 000 Euro vor sich her. Die Gebühr wird anhand der jährlichen Abfuhrmenge berechnet. Und die sinkt seit Jahren. 2014 wurden noch 503 Kubikmeter abgefahren, 2019 geht man von 450 Kubikmetern aus.

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Hollmeyer machte daher keinen Hehl daraus, dass die Gebührenkalkulation inzwischen Kopfschmerzen bereite. Man habe sich daher die Frage gestellt, welchen Betrag man überhaupt noch „draufschlagen“ könne. Zehn Euro habe die Verwaltung für vertretbar gehalten.

Allerdings würde trotz dieser Erhöhung das Defizit im Jahr 2020 rund 5400 Euro betragen, das fortgeschriebene Defizit sogar auf rund 46 500 Euro steigen.

Seitens der Politik äußerte sich nur Horst Segebade (SPD) zu der geplanten Erhöhung. „Als persönlich Betroffener kann ich mit der moderaten Erhöhung leben“, sagte er. Im Vergleich zu anderen Landkreisen sei der Betrag sogar noch niedrig.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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