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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Tausende schlemmen sich durch den Park der Gärten

16.09.2019

Rostrup Wer am Sonntag im Park der Gärten an jedem Stand anhalten und jedes Probier-Angebot mitnehmen wollte, brauchte Geduld und einen ausdauernden Geschmackssinn.

Mehr als 80 Aussteller hatte der Verein „Genuss im Nordwesten“ für seinen gleichnamigen kulinarischen Markt im Park versammelt, und bei fast jedem dieser Stände gab es längt nicht nur ein Produkt zu probieren.

Ausgefallene Kreationen wie eine selbst gemachte Butter mit Granatapfel und Schwarzkümmel gab es ebenso wie fast vergessene Tomatensorten. Für die konnten sich die Besucher auch gleich das Saatgut mit nach Hause nehmen – inklusive aller nötigen Tipps zu Aufzucht und Anbau.

Überhaupt ging es beim Genussmarkt längst nicht nur darum, Leckereien zu kaufen oder zu verkaufen. Die Besucher konnten zuschauen wie Bier gebraut wurde, Kaffee geröstet oder Äpfel zu Saft verarbeitet wurden. Die Mitmachküche weckte besonders bei Kindern die Begeisterung für den Umgang mit Lebensmitteln.

Bodo Janssen war mit seiner Familie eigens aus Emden in den Park der Gärten gekommen: „Es ist richtig schön hier, es gibt jede Menge Inspiration. Man kann sich viele Ideen holen, die zuhause leicht umzusetzen sind. Und vor allem gibt es hier keine normierte Massenware wie im Supermarkt. Außerdem trifft man hier jede Menge sympathische Menschen.“

Das sah auch Imker Daniel Hanking aus Hemsloh im Landkreis Diepholz so. Er war schon zum dritten Mal als Aussteller bei „Genuss im Nordwesten“ dabei und freute sich über den großen Ansturm. „Die Leute sind wirklich interessiert an guten und nachhaltigen Produkten und es kommt immer wieder zu guten Gesprächen“, so sein Eindruck.

Nachhaltigkeit war aber nicht nur bei den Produkten ein großes Thema, sondern auch beim Verzehr vor Ort und beim Transport nach Hause. Plastiktüten waren tabu – stattdessen gab es gleich am Eingang Stoffrucksäcke. Allerdings hatten viele Besucher ohnehin vorgesorgt und selbst Taschen und Rucksäcke dabei.

Auch die meisten Aussteller kümmerten sich darum, möglichst wenig Müll zu produzieren und setzten bei ihren Kostenroben auf Mehrweggeschirr. Bei vereinzelten Anbietern gab es allerdings doch noch Plastik – etwa als Probierstäbchen für selbst gemachte Marmeladen. Die meisten Aussteller setzten aber hier auf die zwar nicht wiederverwendbare, aber verträgliche Variante aus Holz.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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