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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot
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Aktualisiert vor 24 Minuten.

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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot

NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sägen und schwimmen

04.07.2013

Kreative und abwechslungsreiche Wasserspiele hatte sich der Neuenkruger Turnerbund für die Ferienkinder ausgedacht. Das sollte belohnt werden: Nicht nur, dass viele Kinder zum Spieltag im Neuenkruger Freibad gekommen waren, sogar das Wetter spielte mit. 21 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahre testeten beim Spieleparcours ihre Geschicklichkeit im Wasser. Passend zur sommerlichen Ferienstimmung wurde dabei auch gegrillt.

Am Mittag traf die Freiwillige Feuerwehr Neuenkruge/ Borbeck ein, und zwei Feuerwehrleute erklärten den Kindern die Geräte. Dann hieß es „Wasser, Marsch!“ – mit dem Schlauch mussten sie ein Ziel treffen. Anschließend durften die Mädchen und Jungen in Gruppen mit der Feuerwehr durch das Dorf fahren. Für einige Kinder war das ein besonderes Erlebnis. Bei der Siegerehrung bekamen alle eine Urkunde. Dabei erreichte Talea Becker den ersten Platz mit 110 Punkten, gefolgt von Irina Jaeck mit 97 Punkten und Sönke Martens mit 89 Punkten. Einige Badenixen übten anschließend bei gutem Wetter noch einen Handstand im Wasser. Der Neuenkruger Turnerbund bedankt sich herzlich bei allen Helfern.

Früh übt sich, wer ein richtiger Handwerker werden will: Auf der Wiese hinter der Wiefelsteder Gemeindebücherei haben 13 Kinder eine Burg gebaut. Eine schweißtreibende Angelegenheit – gefragt war ausschließlich Handarbeit. „Im Mittelalter gab es ja auch keine elektrischen Bohrmaschinen“, sagte Thomas Tamke von der Jugendpflege. Zusammen mit Carsten Eikers und ehrenamtlichen Helfern hat er die Ferienpass-Aktion Bauspielplatz auf die Beine gestellt.

Die Kinder bewiesen handwerkliches Geschick: Sie sägten mit aller Kraft Bretter auf die richtige Länge zu und nagelten mit viel Ausdauer ein Brett nach dem anderen an den Rahmen, den sie zuvor aus Dachlatten aufgebaut hatten. Das Material ist Fichtenholz, und zwar so genannte Abschwarten, also Reste vom Zuschnitt. Ansonsten hatten die Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahre Nägel, Hammer, Sägen und Bleistifte zur Verfügung. Und nicht zu vergessen: „Handschuhe anziehen beim Sägen!“ – das musste Thomas Tamke schon mal quer über den Bauspielplatz rufen. Die fünfeckige Burg mit zwei Türmen hat sogar eine Falltür. Sie kann sich sehen lassen.

Aber es geht nicht allein um die Burg. „Die Kinder lernen nicht nur handwerklich etwas, es geht vor allem umsoziale Kompetenz. Sie können die Burg nur bauen, wenn sie zusammenarbeiten und der eine weiß, was der andere gerade macht. Sie sprechen sich ab und helfen sich gegenseitig“, erklärt Tamken.

Wenn die Burg fertig ist, wird sie aber nicht lange auf der Wiese stehen bleiben. Als Spielgerät, auf dem auch kleinere Kinder unbeaufsichtigt toben können, ist das Konstrukt aus Fichtenholz nicht geeignet. Das Fort wird nach der Aktion wieder abgebaut, vielleicht sogar verfeuert. Aber seinen Zweck hat es dann trotzdem erfüllt: Die kleinen Handwerker hatten viel Spaß – so wie Kinder bei vielen Ferienpass-Aktionen in der gesamten Gemeinde. Tamken von der Jugendpflege dankt allen Ehrenamtlichen, die das erst möglich machen. „Sie sind die Seele dieser Aktionen“, sagt er.

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