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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Schiffbrüchige setzen neue Segel

18.08.2006

APEN Vier Tage lang arbeiteten die Mädchen und Jungen an ihren Werken. Jeder konnte seine eigenen Ideen mit einbringen.

Von Janina Meyer APEN - Schiffbruch haben jetzt 16 Kinder aus Apen „erlitten“. Zwar gingen die Mädchen und Jungen nicht wirklich über Bord, für eine Ferienpass-Aktion stellten sie sich jedoch vor, wie es sei, auf einer einsamen Insel zu stranden und sich dort ein neues Zuhause einzurichten.

Vier Tage lang werkelten die Mädchen und Jungen jeden Nachmittag auf ihrer „Insel“ am Jugendhaus in Apen. Unter Anleitung von Gemeindejugendpfleger Volker Gudlaf und weiteren Betreuern bauten sie sich aus einfachen Holzbrettern Hütten sowie ein Floß. Als Werkzeuge waren nur Hammer, Nägel und Handsägen zugelassen, ein Wollband diente als Metermaß. „Denn Strom und andere Werkzeuge gibt es auf einer einsamen Insel ja nicht“, weiß Gudlat. Das musste auch ein junger Teilnehmer einsehen, der am liebsten die elektrische Säge seines Vaters zur Hilfe genommen hätte, wie Gudlat berichtete.

Statt dessen war Handarbeit angesagt. Und die erforderte viel Muskelkraft von den Neun- bis Zwölfjährigen. „Das Sägen ist ganz schön schwer – besonders wenn das Holz nass ist“, musste auch Eva-Maria Helms feststellen. Zusammen mit ihren Freundinnen Jennifer Hörold und Larissa Alberding“, schaffte es das Mädchen dann aber doch, die Bretter zu zersägen. Das Hämmern sei dagegen schon eine Kleinigkeit, sagt die Zwölfjährige selbstbewusst. „Das ist ganz einfach, da braucht man nicht viel Übung“, pflichtet ihr auch Jennifer bei. Ganz so einfach war das ganze wohl doch nicht, schließlich musste der ein oder andere Daumen schon mal dran glauben, wenn der Hammer statt auf dem Nagel auf dem Finger landete, wie Tim Bollen erzählt. Der Elfjährige zeigt stolz seine Schwielen, an den Händen, die er vom harten Arbeiten bekommen habe.

Trotz der Anstrengungen, Spaß habe es auf jeden Fall gemacht, da sind sich alle Teilnehmer am Ende der Aktion sicher. „Besonders toll war es, dass wir alle unsere eigenen Ideen hatten“, findet Tim. So setzten er und seine Freunde ein Segel aus Kunststoffplane auf das Floß, während die Mädchen sich schon Gedanken um die Inneneinrichtung der Häuser machten und an einer Bank und einer Terrasse arbeiteten. Am Ende konnten dann alle ihre neuen Häuser beziehen und am Lagerfeuer ihre Werke bewundern.

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