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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Schwalben willkommen

20.07.2017

Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren, heißt es im Volksmund. Leider sind Schwalben in den vergangenen Jahren immer seltener geworden, bedauert der Naturschutzbund (Nabu). Versiegelung von Feldwegen, Höfen und Dorfplätzen, Umwandlung von Grünland in intensiv genutzte Äcker, Einsatz von Insektiziden sowie moderne Fassadenbauweisen und Hygienevorschriften der intensiven Landwirtschaft machen den Mehl- und Rauchschwalben zu schaffen: Sie finden oftmals keinen lehmigen Boden zum Bau ihrer Nester mehr, können ihre Nester an den glatten Fassaden nicht befestigen.

Einige Hausbesitzer würden die Nester aus Angst vor Verschmutzung sogar abschlagen, obwohl dies gesetzlich verboten sei, erklärt der Nabu weiter. Um so wichtiger sei es, dass es Menschen gebe, die sich über Schwalben freuen und ihnen den entsprechenden Lebensraum zur Verfügung stellen. Diese möchte der Nabu mit seinem Projekt schwalbenfreundliche Häuser in Niedersachsen besonders herausstellen, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.

In Ihorst leben und brüten bei Familie Hillmer seit Jahren Dutzende Rauchschwalbenpaare im Stallgebäude. In Ocholt haben beim Busunternehmen Gerdes Rauchschwalben in einer Lagerhalle ganz viele Nester gebaut und kommen auch jedes Jahr wieder. Deshalb sorgt Familie Gerdes dafür, dass sie immer wieder ihre Nester beziehen können und lassen während der Brutzeit der Schwalben das Tor zur Halle auf. Auch die nicht unerheblichen Verunreinigungen durch die Ausscheidungen der Schwalben nimmt man gerne in Kauf: „Halb so schlimm, da gehen wir, wenn die Schwalben wieder fort sind, mit dem Hochdruckreiniger durch“, erklärten die Ocholter.

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Beide Familien freuen sich alljährlich über viel Nachwuchs bei ihren Schwalben. Auch in diesem Jahr sind die Schwalbeneltern sehr fleißig, denn sie haben bis zu fünf hungrige Mäuler pro Nest zu stopfen. Dafür hat der Nabu Oldenburger Land e.V. die Ehepaare Gerdes und Hillmer ausgezeichnet. Renate Merkel von der Ortsgruppe Westerstede überreichte als Dankeschön eine Urkunde sowie die Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“.

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Seit vorigem Jahr bietet die Deula Kompakt-Jungjägerkurse an. Jetzt konnte der zweite Kursus erfolgreich beendet werden. 14 Jungjägeranwärter legten die staatliche Prüfung ab. Henning Wempen, stellvertretender Kreisjägermeister, überreichte im Anschluss die Prüfungszeugnisse, Hartwig Leipolt, Mitarbeiter der Deula Westerstede und Initiator des Kompaktkurses, die Jägerbriefe. Für den musikalischen Rahmen sorgten einige Jagdhornbläser mit verschiedenen Jagdsignalen.

Ein Dank wurde an das Ausbilder-Team Gustav Haase, Ulf Wemken, Thomas Hesse, Thomas Janssen, Werner Plettenberg und Eike Henkensiefken für ihre Mitarbeit gerichtet. Der Kurs begann Anfang Juni mit den Schießvorbereitungen, später schloss sich dann der Theorieunterricht an. Die Jungjägeranwärter wurden in den fünf Fächern Wildtierkunde (Jagdbare Tiere), Praxis/Naturschutz, Waffenkunde und Schießen, Jagdrecht sowie Wildbretthygiene erfolgreich ausgebildet. Der Jungjägerkurs endete schließlich Mitte Juli mit den drei Prüfungsterminen.

Neben dem Kompaktkurs bietet die Deula Westerstede noch weitere jagdliche Kurse wie die Fallenjagd und die Lockjagd an. Für das Jahr 2018 sind drei Kompaktkurse geplant. Interessenten können sich gern telefonisch an Hartwig Leipolt, Telefon   0 44 88/83 01 19, wenden oder auch per Mail an hartwig.leipolt@deula.de.

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Eine große Überraschung gab es jetzt für den Kinderschutzbund Ammerland. Eine Freundesgruppe, die namentlich nicht genannt werden möchte, feierte ihren 60. Geburtstag mit einem Gartenfest und verzichtete auf persönliche Geschenke. Stattdessen wurde um eine Spende für den Kinderschutzbund gebeten, und so kamen 1496 Euro zusammen, die in einer Schatztruhe übergeben wurden. Das Geld kommt der Arbeit der Gewalt- und Familienberatung zugute.

Geschäftsführerin Birgit Möllmann und ihr Team freuen sich sehr darüber und sagen herzlich Dankeschön!

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