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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

HANDWERK: Schweißen verbindet Nationen

04.06.2008

NORDLOH Zum Essen liegen Stäbchen bereit, und es wird grüner Tee serviert im 8000 Kilometer entfernten Peking. Doch so sehr sich Marcel Weerts nach 17-stündiger Anreise erst einmal umstellen musste, einiges verbindet Deutschland und China doch. Das erfuhren die Teilnehmer an einem hochkarätigen Schweißwettbewerb, der vom Landesverband Metall angeregt worden war und den deutsche und chinesische Metallbauer austrugen. Mit dabei war auch Marcel Weerts, der im dritten Ausbildungsjahr praktische Erfahrungen im Nordloher Betrieb Grimm Maschinenbau GmbH gesammelt hat und schließlich sogar einen zweiten Platz bei diesem deutsch-chinesischen Vergleichskampf eroberte. Damit knüpfte er an seinen Erfolg beim Niedersachsen-Wettbewerb an, wo er auf den dritten Platz gekommen war.

„Obwohl die Chinesen Profis mit langer Berufserfahrung ins Rennen geschickt hatten, haben wir gut abgeschnitten. Das zeigt, dass wir uns im internationalen Vergleich nicht verstecken müssen und dass man in Nordloh sein Handwerk versteht“, freut sich Firmenchef Ernst Grimm, der mit seiner Frau Rosa ebenfalls mitgefahren war. Erfolge wie dieser sei auch eine gute Werbung für die Branche: „Metallbauer ist ein Beruf mit Zukunft. Die werden immer gebraucht“, wirbt er für beruflichen Nachwuchs.

Der Aufenthalt in Peking war für den 19-jährigen Marcel eine nachhaltige Erfahrung. „Es war alles gigantisch“, beschreibt er seine Eindrücke von der dortigen Berufsschule, an der 3000 Schüler in drei Schichten unterrichtet werden. Während hier Frauen im Metallgewerbe die Ausnahme bilden, sind dort rund 30 Prozent der Auszubildenden weiblich.

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Verständigungsschwierigkeiten mit den chinesischen Berufskollegen wurden mit Hilfe von Dolmetschern gemeistert. Doch im Umgang mit den Maschinen und Gerätschaften war das nicht nötig, wie Ernst Grimm und Marcel Weerts versichern. Denn auch in China würde neueste europäische Technik verwendet, und so habe es in dieser Hinsicht keine Umgewöhnungsprobleme gegeben.

Neben dem beruflichen Austausch hatten die Nordloher Gäste am Ende auch noch Gelegenheit, sich eineinhalb Tage lang die Sehenswürdigkeiten der Stadt und der Umgebung anzusehen. So fehlte am Ende auch nicht der Besuch der Verbotenen Stadt und der Chinesischen Mauer.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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