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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sicherheit im Verkehr ist Trumpf

22.03.2006

WESTERSTEDE Die Aktion ist im Vorfeld auf großes Interesse gestoßen. An drei Seminare nehmen 60 ältere Autofahrer teil.

von matthias eichler WESTERSTEDE - „Wir sind mit dieser Aktion auf ein sehr großes Interesse gestoßen“, berichtete Detlef Stanke, Leiter der NWZ-Geschäftsstellen in Westerstede, gestern im Kreishaus. Gemeinsam mit ADAC-Mitarbeiter Gerhard Kreie begrüßte Stanke gut 20 ältere Autofahrer, die sich zu einem von drei Gesprächskreisen im Kreishaus für Senioren am Steuer eingefunden hatten. Initiiert hatten die Aktion NWZ und ADAC.

„Eine theoretische Führerscheinprüfung würde ich wahrscheinlich nicht bestehen“, gesteht Werner Stockhaus. Der 74-Jährige aus Ocholt meint, dass diese Einschätzung gut 95 Prozent der Autofahrer mit ihm teilen. Stockhaus fährt zwar seit mehr als 46 Jahren Auto – „ohne Punkte kassiert zu haben“, fügt er lachend hinzu. Trotzdem hält er es für „sehr wichtig, das Wissen noch einmal aufzufrischen.“

Die Interpretation neuer Verkehrsschilder macht Waltraud Mittelstaedt im täglichen Straßenverkehr durchaus zu schaffen. „Ich bin zwar dadurch nicht unsicher unterwegs“, beteuert die 68-Jährige, „aber man sollte schon wissen, was die Schilder bedeuten.“ Auch sie hat „zur Auffrischung meiner Kenntnisse“ den Weg ins Kreishaus gefunden. Dabei hat sie viel Erfahrung: Lange war die Westerstederin beruflich im Auto unterwegs und hat dabei gute 30 000 Kilometer im Jahr zurückgelegt.

„Neue Verkehrsregeln und was man heutzutage so als Hilfsmittel an Bord haben muss“ möchte Heino Reiners aus Rastede im Gesprächskreis erfahren. Der 70-Jährige fährt seit fast genau 50 Jahren Auto – und kann sich noch genau an seine erste Fahrstunde erinnern. „Ein Mercedes 180 D, den man kaum abwürgen konnte“, beschreibt Reiners seine ersten Versuche als Autofahrer. „Ich fahre heute noch täglich“, fügt er hinzu. „Da sollte man schon wissen, worauf es im Straßenverkehr ankommt.“

Seit gut 45 Jahren ist Helena Conze-Blankenborg (Bad Zwischenahn) auf vier Rädern unterwegs. „Ich erhoffe mir etwas mehr Sicherheit“, bekennt sie 65-Jährige. Und das gelte nicht nur für die unzähligen Verkehrsregeln, „sondern vielleicht sogar für meinen eigenen Fahrstil.“

So bleiben ältere Autofahrer aktiv

Mobilität auch im hohen Alter bedeutet für viele Verkehrsteilnehmer Lebensqualität, sagt eine Broschüre des ADAC.

9 Millionen ältere Autofahrerinnen und -fahrer sind auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Eine Initiative des Deutschen Verkehrssicherheitsrates möchte mit derartigen Gesprächskreisen „Menschen bis ins Alter hinein eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ermöglichen“.

In der Schulung werden Probleme des modernen Straßenverkehrs besprochen.

Die Rechtsvorschrift im Straßenverkehr und ihre Bedeutung für das persönliche Fahrverhalten wird ebenso beleuchtet.

Neues aus Fahrzeugtechnik, -ausstattung und Zubehör lernen die Schulungsteilnehmer auch kennen.

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