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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wirtschaft: So sollen Unternehmen zukunftsfähig bleiben

20.09.2016

Wiefelstede Ist der eigene Betrieb fit genug, sich dem demografischen Wandel zu stellen? Wie sieht die strategische Personalentwicklung aus? Welche Arbeitskräfte stehen dem Unternehmen in 20 Jahren zur Verfügung? Diese und weitere Fragen diskutierten regionale Unternehmensvertreter jüngst bei der Veranstaltung „Demografischer Wandel in Deutschland – eine Herausforderung für Unternehmen“ bei der Lager 3000 GmbH in Wiefelstede. Eingeladen hatten die CDU-Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann sowie Firmengründer und Repräsentant von Lager 3000, Heinz Riemer.

Für den früheren Landesminister und Geschäftsführer der Demografieagentur für die niedersächsische Wirtschaft GmbH, Lutz Stratmann, „ist der mit dem demografischen Wandel verbundene Fachkräftemangel real, aber nicht unabwendbar. Durch konkrete Maßnahmen vor Ort, kann in den Betrieben der Wandel so gestaltet werden, dass sich aus diesem vor allem Chancen ergeben.“

Sein Hauptaugenmerk lag darauf, dass Globalisierung und vor allem Digitalisierung die bisher erfolgreichen Methoden der Personalarbeit in Frage stellten. Die Annahme von Berechenbarkeit und Linearität sei aufgrund von Umbrüchen nicht mehr wirksam. Dies erfordere einen neuen Zugang zu wirtschaftlichem Denken und Handeln. Es bestehe die Gefahr, auf diese neue Arbeitswelt nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Zukünftig werde es eine komplette Veränderung der Arbeitsorganisation und aller Denk- und Handlungsmuster geben, so Stratmann weiter.

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Die jungen Menschen hätten heute eine andere Vorstellung von dem, was sie von der Arbeit erhoffen. Sie wollen nicht nur Geld verdienen, sondern suchen auch eine „Work-Life-Balance“ und Zufriedenheit. Die ältere Belegschaft müsse bereit sein, länger zu arbeiten, sich neuen Technologien und Medien zu öffnen und mit jungen Kollegen zusammenzuarbeiten. So könne auch der sehr wichtige Wissenstransfer stattfinden, um das Wissen im Unternehmen zu lassen.

„Unternehmen müssen produktiver werden – mit durchschnittlich älterer Belegschaft“, sagte Woltmann. Dabei könne es keine Patentrezepte geben. Die Personalarbeit müsse strategisch angelegt werden. „Die Aufgabe wird sein, diesen Wandel vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen kreativ und lebensgerecht zu gestalten mit einer Unternehmenskultur, die gegenüber allen Menschen offen ist, unabhängig von Alter, Geschlecht, kultureller Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung.“

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