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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Energie: Solarpark soll in Windeseile Strom liefern

09.03.2012

BAD ZWISCHENAHN Kei­ne 16 Wochen mehr, dann soll in Ekern Strom produziert werden. Sollte der, so Kämmerer Rolf Oeljeschläger „ambitionierte Zeitplan“ zur Errichtung einer Photovoltaikanlage (die NWZ  berichtete) nicht eingehalten werden können, drohen finanzielle Einbußen. Zum 1. Juli wird die Einspeisevergütung von derzeit 17,94 Cent/Kilowattstunde (kWh) auf 13,5 oder sogar 12,56 Cent sinken. Den Plänen der Bundesregierung, die Einspeisevergütung bereits zum 1. April zu senken, dürfte die Gemeinde noch entgegen, da sie vor dem 1. März einen Grundsatzbeschluss (am 24. Januar im Verwaltungsausschuss) gefasst hat.

„Wir kommen so mit einem blauen Auge davon“, zeigte sich Karl-Heinz Hinrichs (SPD) im Gemeinderat erleichtert. Widersprochen wurde dort auch der Kritik nicht, die Ludger Schlüter (Grüne) an der „falschen Wirtschaftspolitik“ äußerte. „Viele Betriebe werden Probleme bekommen. Ich hoffe für uns, dass wir die Planung noch umsetzen können.“

Diese sieht die Errichtung eines Solarparks auf einer Fläche zwischen Edewechter Straße und dem Unternehmen Pipelife vor. Die Fläche südöstlich des Kleinbahnwanderweges war ursprünglich für eine Betriebserweiterung reserviert worden, wird aber nicht mehr benötigt. Zudem ist sie als Überschwemmungsfläche ausgewiesen – und wird dieses ungeachtet der künftigen Nutzung auch bleiben. Auf der rund sechs Hektar großen Fläche ist Platz für rund 11 000 Module mit einer Gesamtleistung von 2,5 Megawattpeak (MWp). Mit dem erzeugten Jahresertrag von rund 2300 Megawattstunden (MWh) können rund 500 Haushalte versorgt werden. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

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Verwaltung und einstimmig auch der Rat wollen den Empfehlungen der Wirtschaftlichkeitsberechnung eines Ingenieurbüros folgen und die Fläche verpachten. In dem Gutachten werden Pachteinnahmen von rund 250 000 Euro in 20 Jahren in Aussicht gestellt. Der Überschuss für einen Betreiber soll bei insgesamt rund 600 000 Euro liegen. Die reine Bauzeit für die Anlage wird rund acht Wochen betragen.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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