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Elsflether Werft kurz vor Insolvenz
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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Elsflether Werft kurz vor Insolvenz

NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sperrung im Februar – Arbeiten im Herbst

11.02.2017

Hahn-Lehmden Die Deutsche Bahn bereitet zurzeit in Hahn-Lehmden eine umfangreiche Baumaßnahme vor. Und diese Arbeiten haben enorme Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Auf der Wilhelmshavener Straße wird der Verkehr derzeit zwischen Liethe und Hahn-Lehmden einspurig mit Hilfe einer Baustellenampel geführt. Dadurch kommt es auf der vielbefahrenen Straße zu längeren Wartezeiten.

Kurz vor dem Ortseingang Hahn-Lehmden wird im Moment die Zufahrt zu der geplanten Baustelle eingerichtet. Dazu wurde bereits ein Wirtschaftsweg des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) mit Schotter verstärkt, um als Baustraße zu dienen. Diese führt von der Wilhelmshavener Straße zur Bahnstrecke.

Da das Wenden in diesem Bereich nicht möglich ist, müssen die Lastwagen, die unter anderem Baumaterialien anliefern, rückwärts zurück auf die Wilhelmshavener Straße fahren. Damit es dort nicht zu gefährlichen Situationen kommt, musste ein Abschnitt der Straße gesperrt werden, heißt es dazu im Straßenverkehrsamt des Landkreises Ammerland.

Nach Angaben eines Bahnsprechers werde zurzeit nicht nur die Baustellenzufahrt hergestellt. Außerdem erfolge die Einrichtung einer sogenannten Baustelleneinrichtungsfläche und es würden erste Vorarbeiten erledigt. Bis Ende Februar sollen diese Arbeiten erledigt sein, kündigt die Bahn an. Auch die halbseitige Sperrung der Wilhelmshavener Straße wird dann wieder aufgehoben. Die derzeitige Genehmigung des Landkreises Ammerland sieht die Sperrung längstens bis zum 3. März vor.

Die eigentlichen Bauarbeiten an der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven sollen allerdings erst im Herbst dieses Jahres erfolgen. Geplant ist eine Verstärkung des Untergrunds. Bereits 2012 und 2013 hatte die Bahn den Untergrund in diesem Bereich ertüchtigt. Damals war die Strecke zweigleisig ausgebaut worden.

Schon bei diesen Arbeiten habe sich aber herausgestellt, dass „für eine dauerhafte und nachhaltige Untergrundertüchtigung weitergehende Maßnahmen als ursprünglich geplant erforderlich werden“, teilt ein Bahnsprecher mit. In den vergangenen Jahren habe die Bahn deshalb eine messtechnische Überwachung durchgeführt, um Daten für die weitere Planung zu erhalten. Zusätzlich wurden geotechnische Erkundungen vorgenommen.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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