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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Stadtvillen endlich mit Leben gefüllt

28.09.2013

Rastede Gut zwei Jahre nach Baubeginn sind am Donnerstagabend die ersten Stadtvillen im Wohnquartier „Palaisgarten“ auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei in Rastede eingeweiht worden. Bauherr Matthias Decker begrüßte rund 150 Gäste zu einem festlichen Empfang. Auch Christian Herzog von Oldenburg, Schirmherr des Projektes, reiste eigens zur Eröffnungsfeier nach Rastede.

Zur Geschichte der Schlossgärtnerei

1866 erwarb Großherzog Nikolaus Friedrich Peter den an der Südwestseite des Palaisgartens gelegenen Südender Hausmannshof. Dieses Gelände sollte dem Staat angeboten werden, um dort ein neues Amtshaus zu errichten. Denn: Der Großherzog wollte den Bereich zwischen Schloss und St.-Ulrichs-Kirche, auf dem sich in jener Zeit das Amtshaus befand, seinem Park hinzufügen.

Als 1868 das Amt Rastede aufgelöst wurde, wurde kein Amtshaus mehr benötigt. Auf dem Gelände am Palaisgarten erfolgte sodann die großzügige Anlage einer Hofgärtnerei. Davon profitierte unter anderem der Schlossgarten, weil die Gewächshäuser hinter dem Schloss und dem Kavalierhaus entfernt werden konnten.

Nach dem Ende der Monarchie 1918 pachtete Gartenmeister Fritz Stienhans die Schlossgärtnerei vom Großherzog. Er führte einen Ladenbetrieb an der Oldenburger Straße. Nach seinem Tod 1946 setzten die erbgroßherzogliche bzw. die herzogliche Verwaltung Betriebsleiter ein.

Nachdem die Gärtnerei in ihrer Anfangszeit der Versorgung des Hofes diente, produzierte sie in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich für den Verkauf. Spezialisiert war sie auf Azaleen- und Erika-Topfkulturen. 2007 wurde die Schlossgärtnerei aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.

„Drei turbulente Jahre liegen hinter uns“, blickte Decker eingangs auf die Zeit von der Vorstellung der ersten Entwürfe bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnittes zurück. Immer wieder habe es während der Bauphase Schwierigkeiten gegeben.

Ein wichtiger Baupartner, der für die Fenster zuständig war, fiel aus, weil die Firma Insolvenz angemeldet hatte. Binnen kürzester Zeit musste ein Ersatz gefunden werden. Dann fiel einer der Hauptplanungspartner aus, was dazu führte, dass Decker eine eigene Planungsabteilung aufbaute.

Letztlich habe es eine Bauverzögerung von einem halben Jahr gegeben, sagte Decker. Die Qualität der Arbeiten habe indes nie gelitten, betonte er. „Die künftigen Bewohner der exklusiven Wohnungen werden mit sämtlichem Komfort, den Neubauten zu bieten haben, verwöhnt“, sagte der Bauherr und freute sich, dass sich der erste Bauabschnitt inzwischen mit Leben gefüllt hat. Anfang August hatten die ersten Bewohner die Stadtvillen bezogen.

Decker kündigte an, dass im Frühjahr 2014 die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt beginnen werden. Dann sollen auf dem insgesamt 33 000 Quadratmeter großen Areal vier weitere Stadtvillen entstehen. Geplant seien 28 Wohneinheiten. Es gebe bereits sechs feste Interessenten.

Christian Herzog von Oldenburg lobte in seiner Ansprache die gelungene Anbindung des Wohnquartiers an die Tradition von Schloss, Palais und Palaisgarten. Er freute sich, dass Strukturen der ehemaligen Schlossgärtnerei aufgenommen und weiterentwickelt wurden. In diesem Zusammenhang begrüßte er, dass das historische Gewächshaus, das sich noch auf dem Gelände befindet, erhalten werden soll.

An diesem Sonntag, 29. September, findet zum zweiten Mal ein Tag der offenen Tür im Wohnquartier „Palaisgarten“ statt. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, sich ausgewählte Wohnungen und die Ausstattung anzuschauen und sich über das Quartier, die Wohnformen und den nächsten Bauabschnitt zu informieren.


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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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