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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Stephan Gerdts zeigt sich besonders gut in Form

30.08.2011

BAD ZWISCHENAHN Seit gut 20 Jahren führt das bundesdeutsche Tischlerhandwerk für die neuen Tischlergesellen den Sonderwettbewerb „Die gute Form“ durch. Auch die Ammerländer Tischler-Innung beteiligt sich daran. Allerdings kommen nur diejenigen in die Wertung, die auch die Gesellenprüfung bestanden haben.

Am Wochenende wurden die Gesellenstücke von 19 angehenden Gesellen im Lesesaal der Wandelhalle in Bad Zwischenahn ausgestellt. Da von den jungen Frauen und Männer 16 die Prüfung bestanden hatten, wurden diese auch zum Sonderwettbewerb zugelassen.

Die Jury um Hergen Garrelts, Hartmut Carstens und Sibylle Heppner hatten es bei ihrer Entscheidung nicht einfach. Es musste lange überlegt, begutachtet und bewertet werden, um den Sieger dieses Wettbewerbs küren zu können. Bevor die drei Erstplatzierten genannt wurden, konnten sich vier Jung-Gesellen über einen Trostpreis freuen. Und der war – ebenfalls schon gute Tradition – eine Tüte Weingummi.

Über eine hochwertige japanische Handsäge durften sich anschließend Sören Aden, der bei Oltmanns Holzkonzept in Wiefelstede ausgebildet wurde und den dritten Platz erreichte, und Tobias Meints, der in der Tischlerei Luttmann in Rostrup lernte und Zweiter wurde, freuen.

Diesjähriger Sieger des Sonderwettbewerbs „Die gute Form“ wurde Stephan Gerdts, der im Designbüro und Tischlerei Hergen Garrelts in Ekern ausgebildet wurde. Auch er erhielt eine japanische Handsäge. Die beiden Erstplatzierten haben sich für den Landesentscheid in Hannover qualifiziert, der im Oktober in Hannover im Rahmen der „INFA“-Verbrauchermesse stattfindet.

Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs hoben Elmar Schmidt, Obermeister der Tischler-Innung Ammerland, und Tischlermeister Hergen Garrelts in ihren Reden die besondere Bedeutung des Tischlerhandwerks hervor. „Die Tischler-Innung ist noch einer der kleineren Handwerkszweige, die Gesellenstücke zeigen können“, erklärte Elmar Schmidt. „Mit der zeitgenössischen Gestaltung der Gesellenstücke zeigt dieses Handwerk, dass es auch modern ist“, ergänzte Garrelts.

Die 16 neuen Tischlergesellen werden ihre Arbeiten, die von Schreibtischen über Barschränke und HiFi-Möbel bis hin zu einem Telefonschrank reichten, zumeist selbst verwenden. Da es das erste Möbelstück ist, das jeder selbst entwerfen und umsetzen musste, wird es seine besondere Bedeutung behalten.

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