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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Sanierung: Stets neue Herausforderung für Planer

20.02.2015

Bad Zwischenahn Friedrich Kuck hat durchaus Erfahrung mit herausfordernden Neubauten. Auch bei der Errichtung des Firmenwahrzeichens der Rügenwalder Mühle war für den Architekten aus Wiefelstede und die Handwerker immer wieder Unvorhergesehenes zu meistern.

Eine wahre Herausforderung war und ist aber der Umbau des Wohn- und Geschäftshauses Bahnhofstraße 2: Zwar sind viele Arbeiten am Gebäude erledigt, so dass bis Anfang kommender Woche Gerüst und Bauzaun verschwinden sollen. Gänzlich vorbei sind die Beeinträchtigungen für Anwohnern und Nutzer der Bahnhofstraße damit aber noch nicht.

Besonders der fehlende Platz erschwere die Arbeiten, betont der Architekt. Das Gebäude war während der vergangenen Monate vollständig mit einem Gerüst samt Blechtafeln überbaut, um eine Staubbelastung zu verhindern. Ein Verfahren, das so noch nicht im Ort angewandt worden sei, so Kuck.

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Ein ebenfalls aufwendiges Verfahren stehe jetzt noch für die zur Schaffung von Fluchtwegen notwendige Kellererweiterung an: Da ein normales Ausschachten wegen des Grundwasserstandes nicht möglich sei, werde das HDI-Verfahren eingesetzt. Dabei, so Kuck, werde eine Fachfirma durch rund zehn Meter hohe Rohrgestänge Zement in den Boden einfüllen, der so stabilisiert werde. „Dadurch wird der Wasserdruck zurückgehalten, so dass die Kellerherstellung ohne Grundwasserabsenkung möglich wird.“

„Dieses Verfahren erfordert nochmals eine Einschränkung des örtlichen Verkehrs.“ So müsse der herausgespülte Schlamm vor Ort zwischengelagert werden, und auch für die Zement-Silos werde Platz benötigt, der auf dem Grundstück nicht vorhanden ist.

Am Donnerstag, 26. Februar, wird die Baustelle eingerichtet. Ab 6 Uhr wird die Bahnhofstraße dafür rund zwei Stunden lang gesperrt. Für die kommenden Wochen gilt dann eine Einbahnstraßenregelung. Die Einfahrt ist von der Peterstraße aus möglich, die Ausfahrt erfolgt über die Straße Auf der Wurth, die dafür geöffnet wird. Die Bahnhofstraße wird zudem auch anschließend für die An- und Ablieferung werktäglich morgens zwischen 7 und 8.30 Uhr gesperrt. Vor Ostern sollen die Maßnahme abgeschlossen und die drei Gewerbebetriebe im Erdgeschoss fertig sein, die Wohnungen bis Jahresende. Mit der eigentlichen Ausschachtung zwischen dem Gebäude und der Ammerland-Passage soll nach Aushärtung des Bodens Mitte April begonnen werden, so Kuck – auf dem Grundstück ohne weitere Beeinträchtigungen.

Das Eckhaus, in dem sich eines der ersten Carl-Müller-Geschäfte im Ort befand, war 1965 von Kurt Rauffus erbaut worden. Und deshalb hänge die Familie auch an der Immobilie, so Tochter Dr. Gabriele Rode als geschäftsführende Gesellschafterin der KCR-Grundstücksverwaltung. Seit April 2014 wurden die beiden oberen Stockwerke komplett zurück- und wieder aufgebaut. Erdgeschoss und Keller wurden und werden ebenfalls komplett umgebaut.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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