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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Tradition kann           weiter wachsen

23.11.2016

Bad Zwischenahn Er ist ein lebendiges Stück Heimat, Tradition und Geschichte: der Scholjegerdes-Hof an der Oldenburger Straße in Bad Zwischenahn. Nun ist er sogar noch gewachsen. Am Dienstagnachmittag feierte der Verein für Heimatpflege gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Arno Schilling, dem zuständigen Architekturbüro von Architekt Ulrich Recker, den Zimmerleuten und mehr als 50 Gästen das Richtfest für einen Anbau. Begleitet wurde die Feier von Akkordeon-Musik und den guten Wünschen des Zimmerermeisters Ralf Meyer, der den Richtspruch sprach.

Das rund 50 Quadratmeter große Gebäude ist an der Rückseite des Stallgebäudes entstanden und soll zukünftig die Küche (einen Teil) für die vom Verein für Heimatpflege geplante Gastronomie sowie Sozial- bzw. Personalräume und Toiletten beherbergen. 800 000 Euro investiert der Verein für dieses Bauprojekt als auch für die vorgesehene Restaurierung und den Innenausbau des Haupthauses, in dem später die Gäste in dem vorgesehenen Café (Tagsüber geöffnet mit warmen Speisen) Platz nehmen können. „Wir wollen dabei den traditionellen Charakter des Hofes bewahren“, betont der 1. Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege, Klaas Düring. Ostern 2017 sollen diese Maßnahmen wohl abgeschlossen werden.

„Der Scholjegerdes-Hof hat eine große historische Bedeutung für Bad Zwischenahn und seine Bürger. Viele verbinden sehr persönliche Erinnerungen damit. Ich freue mich, dass durch das Konzept des Vereins für Heimatpflege auch zukünftige Generationen einen Eindruck vom früheren Hofleben erhalten“, sagte der Bürgermeister.

Der 1681 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Hof wurde landwirtschaftlich betrieben und u.a. von den Brüdern Fritz („Fied“) und Georg Scholjegerdes bewirtschaftet. Bis in die 1990er Jahre war Fritz Scholjegerdes noch mit Pferd und Wagen auf dem rund 4,5 Hektar großen Hofgelände unterwegs, das laut Architekt Recker eine attraktive Verbindung vom Kayhauser Moor über einen Geesthügel hinweg Richtung Zwischenahner Meer ermöglicht. 2012 übergab der dritte Bruder und Eigentümer Franz Scholjegerdes den Hof per Schenkung an den Verein für Heimatpflege.

Der investierte bereits 80 000 Euro für ein neues Reetdach, neue Fenster und ein unterfüttertes Mauerwerk. Das langfristige Ziel sei es, das sich der Hof (die Gastronomie) auch wirtschaftlich trägt, so Klaas Düring. Das gesamte Gelände möchte man nutzen. Im Spieker soll noch ein Hofladen einziehen. Zudem soll der zweite Stall noch umgebaut bzw. restauriert werden.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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