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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Landwirtschaft: Traditionelle Branche mit guter Zukunft

25.02.2012

OHRWEGE „Landwirtschaft und Landkreis sind nicht nur aus Tradition miteinander verbunden“, griff Landrat Jörg Bensberg das Thema seiner Rede im Schlusswort nochmals auf. „Sie gehen gemeinsam einer guten und erfolgreichen Zukunft entgegen.“

Vor gut 250 Landwirten aus dem Ammerland und der Friesischen Wehde sowie zahlreichen Gästen skizzierte der Landrat auf der 65. Generalversammlung des Ammerländer Landvolkverbandes das Bild von einer erfolgreichen Branche, die sich allerdings nach wie vor im Wandel befinde. „Immer weniger Betriebe bewirtschaften dieselbe Fläche“, resümierte Bensberg. Derzeit seien es etwas mehr als 1000 bei einer Landwirtschaftlichen Fläche von rund 51 000 Hektar. „Der Strukturwandel ist ein notwendiger Prozess um zukunftsfähig zu bleiben.“

Das Augenmaß, mit dem im Ammerland gewirtschaftet werde, trage nicht nur zur Stabilität der Branche bei, es sei auch Grundlage der Kulturlandschaft. Und derentwegen kämen jährlich 1,1 Millionen Übernachtungsgäste. „Es gibt keinen Grund, kritisch auf die Landwirtschaft im Ammerland zu blicken. Wir sind dankbar, dass Sie so wirtschaften, wie sie gewirtschaftet haben.“

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Dennoch sei die Landwirtschaft enormem Druck ausgesetzt, so Bensberg. Während es beim Flächendruck durch Gewerbe und Wohnbebauung in den Gemeinden vor allem durch frühzeitige Gespräche geschafft worden sei, „so flächenschonend wie möglich“ zu handeln, helfe auch beim politischen und ideologischen Druck nur die Kommunikation. „Es gibt keinen Grund, Angst zu haben, dass das Ammerland ein Kreis der Massentierhaltung wird.“ Lediglich drei Betriebe würden derzeit die Kriterien für Intensivtierhaltung erfüllen, so Bensberg. „Wer von so etwas spricht, der verzerrt.“ In diesem Zusammenhang sprach sich der Landrat ausdrücklich auch gegen die Ausweisung von Sondergebieten für derartige Betriebe aus.

Eine Herausforderung für die „lange bewährte landwirtschaftliche Solidarität“ sieht Bensberg in der Flächenkonkurrenz durch Maisanbau für Biogasanlagen. Hier nahm er beide Seiten in die Pflicht: Pächter wie Verpächter. „Die Landwirtschaft im Ammerland ist auch deshalb so erfolgreich, weil es immer ein Miteinander gegeben hat.“ Er rief die Landwirte auf, ihren „wunderschönen Beruf transparent zu machen“, da es immer mehr Menschen gäbe, die kritisch schauten.

Auch Landvolk-Vorsitzender Manfred Gerken hatte zuvor auf den Strukturwandel hingewiesen, der dazu geführt habe, dass „wir die besten Lebensmittel produzieren, die wir je hatten“. Er erwarte auch von der Landes- und Bundespolitik deutliche Unterstützung für die Landwirtschaft und vor allem mehr Beständigkeit in den Vorgaben.

Wirtschaftlich sei das zurückliegende Jahr insgesamt für die Landwirte im Verband (mit 2700 Mitgliedern) „durchweg gut“ gewesen. „Der Milchpreis stimmt, der Getreidepreis stimm. Nur die Sauenhalter haben gelitten.“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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