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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Trasse sorgt für wenig Spannung

22.06.2017

Gristede Korridor C soll es werden – das hat Netzbetreiber Tennet entschieden und Anfang Juni seine Pläne zur neuen 380-Kilovolt-Stromtrasse von Conneforde nach Cloppenburg vorgestellt. Korridor C bedeutet, dass die neue Leitung über rund 70 Kilometer weitestgehend nahe der Strecke der alten 220-kV-Leitung verläuft.

Korridor weiter nördlich

Mit Infomärkten setzt Tennet auf den Dialog mit den Bürgern. Kürzlich war das Unternehmen auch im Gristeder Hof vor Ort. Für Anwohner in Gristede würde die neue Leitung ein Stück weit Entlastung bedeuten. Der neue Korridor soll dort etwas weiter nördlich als die bisherige Leitung verlaufen, quer durch den Wald, die „Gristeder Büsche“. „Damals wollte man da ja nicht durch“, erinnerte sich Anwohnerin Lisa Gerdes. Sie und ihr Mann Fritz schauten sich auf der Veranstaltung den geplanten Korridor genau an.

Mit der Entscheidung für Korridor C können sie gut leben, schließlich wird nach der Fertigstellung die alte Leitung abgebaut – diese verläuft noch sehr nah am Wohnhaus des Ehepaars in Gristede vorbei.

Für Tennet seien solche Informationsveranstaltungen sehr wichtig, erklärte Janina Schultze, Referentin für Bürgerbeteiligung bei Tennet. Es gehe schon darum, sich als Bürger einzubringen, sich zu beteiligen. Es gebe konstruktive, aber auch kritische Hinweise. „Die Leute kennen ihr Land selbst am Besten“, sagte Schultze. Für Tennet sei es ja auch wichtig zu wissen, ob die Landschaft auf der Karte aktuell ist. Beispielsweise die Beschaffenheit des Bodens – in einem Fall war es Moor.

Auch für Johann und Ursula Westendorf ist Korridor C von Vorteil. Die 220-kV-Leitung führt derzeit noch nah am Haus des Ehepaars vorbei. „Bei Feuchtigkeit hört man es dann knistern“, sagte Johann Westendorf.

Genaue Planung in 2020

Die neue Leitung wäre dann viel weiter weg. Allerdings besitzen die Westendorfs Ländereien, über die eventuell die neue Trasse führen würde. „Da hatte ich eigentlich mit gerechnet, jetzt zu erfahren, wo genau das sein wird“, so Westendorf.

Man befinde sich noch im Raumordnungsverfahren, vermutlich Mitte 2018 beginnt das Planfeststellungsverfahren, erklärte Janina Schultze. Etwa 2020 werde dann auch genauer feststehen, wo welcher Mast wirklich steht. Mit einer Inbetriebnahme rechnet Tennet 2023.

Tonia Hysky Redakteurin / Politikredaktion
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