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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

HAUPTVERSAMMLUNG: Verband will gefordert werden

02.03.2007

OHRWEGE Die Ammerländer Landwirte blicken hoffnungsvoll in die Zukunft. Trotzdem bleibt die Kritik an „übertriebener Bürokratie“ bestehen.

Von Helmut Hogelücht OHRWEGE - Gute Nachrichten aus der Landwirtschaft: Die Situation auf den Höfen habe sich verbessert und die Landwirte schauten voller Zuversicht nach vorne. Das bekannte Kreislandwirt Manfred Gerken in seiner Begrüßung während der Jahreshauptversammlung, zu der der Ammerländer Landvolkverband in den „Ohrweger Krug“ nach Ohrwege eingeladen hatte.

Trotzdem könnten die Landwirte mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden sein, denn die Bürokratie, eine „Knechtung durch Papierkram“, wie Gerken es formulierte, behindere in starkem Maße die Arbeit in den landwirtschaftlichen Betrieben. Die Landwirtschaft habe mittlerweile ein Top-Image erreicht, jeder einzelne Landwirt ernähre 120 Menschen. Hervorragend ausgebildete Fachkräfte produzierten hochwertige Lebensmittel, betonte Gerken.

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„Wir sollten jedoch auch an uns arbeiten“, forderte der Vorsitzende und appellierte an die Anwesenden, auf das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit zu achten. Der Landvolkverband stehe den Mitgliedern dabei stets zur Seite. „Bitte fordert uns“ rief er den Mitgliedern zu.

Festzustellen sei, dass die Landwirte sich die Märkte für ihre Produkte suchten, stellte Geschäftsführer Dr. Simon Habben fest. Das sei auch ganz im Sinne des Verbandes.

Im Gegensatz zu anderen Regionen biete das Ammerland sehr gute Standortverhältnisse. Auch sei hier im Vergleich mit vielen anderen Gegenden eine höhere Eigenkapitalausstattung der Betriebe zu verzeichnen. Darüber hinaus könne sich die Landwirtschaft durch die von ihr geleistete Pflege der Kulturlandschaft einer hohen Wertschätzung in der Bevölkerung und in der Politik erfreuen.

Über den Weg, die Folgen sowie Alternativen und Aussichten nach dem Quotenausstieg referierte Landvolk-Milchreferent Dr. Werner Rüther. Die vom damaligen Landwirtschaftsminister Kichle im Jahre 1984 eingeführte Milchquotenregelung werde definitiv im Jahre 2015 abgeschafft, betonte er.

Das gesetzte Ziel, den Preisverfall zu stoppen, sei mit der Quotenregelung nicht erreicht worden. Losgelöst von diesem System könnten sich die Betriebe dagegen wieder weiterentwickeln, so der Referent. Die Nachfrage nach Milchprodukten werde auch in Zukunft weiter steigen und langfristig sicher zu steigenden Milchpreisen führen, zeigte sich Rüther überzeugt.

Neben Standortbestimmungen und Vorträgen standen auch Wahlen auf der Tagesordnung: Johann Dierks, Gerrit Gebken, Heino Hots, Werner Oetjen, Helmut Rüdebusch und Diedrich Wilken wurden einstimmig in den Vorstand gewählt.

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