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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Aktion: „Verschwindet nicht von allein“

05.03.2016

Metjendorf /Heidkamp /Ofenerfeld Wenn Petra Bolling mit ihren Hunden Lilly und Oskar spazieren geht, dann hat sie oft einen Müllbeutel dabei. Dann sammelt sie vieles von dem, was sie unterwegs an Unrat am Straßenrand oder in Gräben entdeckt, ein und nimmt es mit. Ihre Hunde helfen kräftig dabei und apportieren so manches Stück. „Eine saubere Gemeinde und eine müllfreie Landschaft sind doch auch ein Stück Lebensqualität“, begründet Petra Bolling ihren Einsatz, denn: „Man glaubt gar nicht, wie viel Müll da herumliegt.“

Vor drei Jahren begonnen

Vor drei Jahren hat sie damit begonnen – und hat sogar schon Mitstreiterinnen gefunden, die es ihr bei ihren Spaziergängen gleichtun, freut sich die Heidkamperin. Aber: „Natürlich können wir ja nicht alles allein einsammeln“, macht sie deutlich, warum sie versucht, eine seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr stattfindende Müllsammelaktion in Metjendorf, Heidkamp und Ofenerfeld wiederzubeleben. Am Sonnabend, 12. März, soll sie in der Zeit von 10 bis 12 Uhr stattfinden – und Petra Bolling hofft, dass viele Einwohner aus den Ortsteilen mitmachen.

Unterstützt wird die 56-Jährige bereits von der Jugendfeuerwehr Metjendorf, erzählt sie: „Die waren sofort Feuer und Flamme.“ Die Feuerwehr wird auch einen Hänger organisieren, mit dem die Müllsäcke abtransportiert werden können.

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In der Grundschule werden ab Montag Infoblätter über die Aktion verteilt, die Schule wird zudem Räumlichkeiten bereitstellen, damit die Helfer nach der Aktion einen Imbiss einnehmen können. „Den wird der Ortsbürgerverein Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld organisieren“, freut sich die Heidkamperin. „Und natürlich werden wir auch das Schulgelände gleich mitbearbeiten“, kündigt sie an.

Grüne auch dabei

Sie selbst hat auch Firmen angesprochen – auf der Suche nach Müllbeuteln und Arbeitshandschuhen. Sie hat auch schon einiges bekommen. „Aber es wäre schön, wenn Helfer eigene Arbeitshandschuhe mitbringen würden“, hofft die Heidkamperin auch auf die Eigeninitiative der Bewohner. Auch die Wiefelsteder Grünen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, berichtet die 56-Jährige, die beruflich mit entwicklungsverzögerten Kindern arbeitet.

Die Reaktionen der Leute auf ihre eigene Müllsammlung fallen übrigens sehr unterschiedlich aus. „Da gibt es Zuspruch, aber auch Ablehnung“, sagt die Heidkamperin: „Nicht jeder versteht, warum man den Müll anderer Leute einsammeln sollte. Aber der verschwindet ja nicht von allein“, sagt Petra Bolling.

Wer mitmachen möchte, der kann sich am Sonnabend, 12. März, auf dem Schulhof der Grundschule Metjendorf einfinden. Gesammelt werden soll in der Zeit von 10 bis 12 Uhr.

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