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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Verwaltung regt neue Potenzialstudie an

18.06.2015

Wiefelstede Kommt möglicherweise Bewegung in die Diskussion um weitere Windkraftanlagen in der Gemeinde? Die Gemeindeverwaltung regt an, für geschätzte 20 000 Euro eine neue Windkraftpotenzialstudie fürs Gemeindegebiet in Auftrag zu geben und dabei von einer Anlagenhöhe von 150 Metern statt – wie bislang in der Studie des Landkreises – von 200 Metern auszugehen. Das Thema steht am Montag, 22. Juni, im öffentlichen Teil der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses an, der um 17 Uhr öffentlich in der Mensa der Oberschule Wiefelstede zusammenkommt.

Hintergrund der Anregung sind auch bereits absolvierte Gespräche mit den Nachbargemeinden Varel und Rastede, die ernsthaft über Windenergieprojekte an der Nordgrenze der Gemeinde Wiefelstede nachdenken – in den Bereichen Rosenberg und Wapeldorf. Die Wiefelsteder SPD – wie die Grünen für weitere Windenergieanlagen in der Gemeinde – hatte sich bereits in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 9. Februar für eine Konzentration an wenigen Standorten ausgesprochen, um auch künftig eine „Verspargelung“ der Landschaft zu vermeiden. Angesichts der Willensbekundungen der Nachbargemeinden favorisierte sie ebenfalls eine Fläche im Norden der Gemeinde – in Herrenhausen/Hullenhausen, um letztlich einen interkommunalen Windpark einzurichten.

Die Gespräche mit den Nachbargemeinden hatten bereits im Vorfeld der letzen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 9. Februar stattgefunden; Bürgermeister Jörg Pieper hatte dies jedoch erst in der Sitzung mitgeteilt und erklärt, über das Ergebnis könne er in der öffentlichen Sitzung nicht berichten. Das tat er offensichtlich später im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss, der letztlich in der jüngsten Sitzung am 8. Juni beschloss, das Thema zunächst öffentlich zu beraten. Daraufhin setzte die Verwaltung es auf die Tagesordnung am Montag. Die Stadt Varel hat bereits eine Potenzialstudie (Anlagenhöhe: 150 Meter) erstellt, Rastede bislang noch nicht, heißt es in der Beratungsvorlage.

Derzeit stehen in der Gemeinde lediglich drei veraltete Windkraftanlagen in Conneforde. Mit der Änderung des Flächennutzungsplans im Jahr 1999 und dem Bebauungsplan Nr. 4 hatte die Gemeinde die Voraussetzungen für diese Anlagen geschaffen. Ziel war, mit diesem „Sondergebiet“ weitere Windanlagen im Gemeindegebiet zu verhindern. Dies gilt bei der Gemeinde und auch beim Landkreis weiterhin als juristisch nicht angreifbar. Versuche, die Anlagen durch leistungsfähigere zu ersetzen (Repowering), scheiterten am Willen der Ratsmehrheit von CDU, UWG und FDP.

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