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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Viel Lob für Westersteder Heimat

30.07.2011

WESTERSTEDE Regen Gebrauch machten die NWZ -Leser vom Angebot der Rollenden Redaktion in Westerstede. Der bunt bedruckte Zeitungswagen hatte am Freitag auf dem Wochenmarkt gehalten, und die Passanten konnten Lob und Kritik äußern.

Viele fühlen sich ausgesprochen wohl in ihrer Stadt, das betonten etliche Einwohner. Irene Ulonska kam als Elfjährige aus Masuren ins Ammerland und lebt gern in Westerstede und kann sich einen anderen Wohnort eigentlich gar nicht vorstellen. „Es ist alles zentral gelegen, und man kann alles zu Fuß oder mit dem Rad erledigen“, erklärt sie.

Seit 1946 ist Hans Geier in der Stadtgemeinde zu Hause und genießt das ruhige Leben. „Hier ist die Verbrecherquote gering, da kann man sich sicher fühlen“, erklärt der aus Schlesien stammende Rentner. Schade findet er es allerdings, dass Veranstaltungen – von einigen Ausnahmen mal abgesehen – von den Westerstedern nur zögerlich angenommen würden.

Anke Hofmann lebt auch schon seit vielen Jahren in der Ammerländer Kreisstadt und mag den Wohnort ebenfalls, findet jedoch die Leerstände in der Stadt bedauerlich. Sie vermisst vor allem weitere Fachgeschäfte. Als Ladeninhaber sei es aber sicherlich auch schwierig, sich in einer kleineren Stadt zu halten.

Immer wieder gern in Westerstede unterwegs ist Eva Rühl aus Rostrup. Die Zwischenahnerin schätzt das vielfältige Angebot des Wochenmarkts und besucht diesen regelmäßig. Auch die Fußgängerzone sei eine Pracht: „Der Blumenschmuck ist grandios“, betont sie.

„Hier ist doch alles perfekt“, findet Uwe Kreklau aus Vreschen-Bokel. Auch er kommt immer wieder gerne in die Ammerländer Kreisstadt, um den Wochenmarkt, den Flohmarkt oder Veranstaltungen wie die Kulinarische Einkaufsnacht oder Westerstede ` la Carte zu besuchen. So etwas auf die Beine zu stellen, sei eine gute Idee, findet er.

Mit der Zukunft des Jaspers-Hofs hat sich Horst Lübben beschäftigt. Die Politik sollte sich bei diesem Thema heraushalten, erklärt er. Wichtig sei es, das Anwesen zu erhalten und vor allem mit Leben zu erfüllen, ähnlich wie es mit dem Spieker und den umliegenden Gebäuden des Freilichtmuseums in Bad Zwischenahn gelungen sei.

Auch die Leerstände in der Innenstadt sind ihm ein Dorn im Auge. Als Grund führt er die seiner Ansicht nach viel zu hohen Mieten an. Schließlich wünscht er sich noch einen anderen Standort für die Touristik. Das Büro könnte in einem leerstehenden Geschäft am Alten Markt untergebracht werden – als gut einsehbare Anlaufstelle für Touristen, schlägt er vor.

Einen besseren Radweg zwischen Westerstede und Ocholt wünscht sich Ingrid Schulz. Der Weg werde vor allem von Kindern viel befahren und sei ausgesprochen holprig. Sonst schätzt die Westerstederin den Blumenschmuck in der Innenstadt, und schwärmt von der Veranstaltung Westerstede ` la Carte. Da stecke viel Mühe drin.

Richtig klasse finden die Kinder Patrick, Philipp und Nadine die Ferienbetreuung in Westerstede. Beim Malen, Spielen und Kochen haben sie viel Spaß und lernen andere Kinder kennen. Am Freitag waren sie mit ihrer Betreuerin, Tagesmutter Maren Hinrichs, Eis essen und auf dem Wochenmarkt unterwegs. Sie findet, dass das Angebot immer noch zu wenig bekannt sei. Für die Herbstferien beispielsweise könnten sich Interessierte noch bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Ursula Budden, anmelden. Die Betreuung erfolge über qualifizierte Tagesmütter.

Ärgerlich findet es Harald Wöhrmann, dass der Ocholter Bahnhof nur sehr schwer mit dem Fahrrad erreicht werden kann. „In der Unterführung gibt es keine Radschiene“, hat er selbst erst kürzlich bei einem Ausflug festgestellt.

Ein Problem seien außerdem die zugewucherten Bürgersteige und Radwege in Wohngebieten, so dass die Straßen kaum noch einsehbar seien. Die Stadt sollte immer wieder darauf aufmerksam machen, dass die Anwohner ihre Hecken zurückschneiden.

Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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