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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Vielfältiges Büfett als Dank für Blutspende

08.08.2014

Jeddeloh Ii Wenn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zum Blutspendetermin in Jeddeloh II bittet, kommen durchschnittlich 60 bis 70 Bürgerinnen und Bürger. Dieses Mal konnte man schon nach der Hälfte der dreistündigen Aktion 75 Spender begrüßen. Dass so viele Menschen in Jeddeloh II Blut spenden, hat auch mit der „Belohnung“ zu tun: Nach der Blutentnahme und der Regenrationsphase kann man sich an einem vielfältigen Büfett bedienen.

Seit 2006 bietet der Landfrauenverein Jeddeloh II zweimal im Jahr (im Sommer und im Winter) zusammen mit dem DRK diesen Blutspendentermin an. „Wir wollten gern etwas machen, was allen zu Gute kommt und auch der Allgemeinheit hilft“, erläutert die Vorsitzende der Jeddeloher Landfrauen, Karin Kruse. In den ersten Jahren fand das Blutspenden im Dorfgemeinschaftshaus statt, mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Jeddeloh II wurden mit Unterstützung der Feuerwehr dann deren Räumlichkeiten genutzt.

Seitdem haben es sich die Landfrauen zur Aufgabe gemacht, den freiwilligen Blutspendern als Dank und zur Stärkung nach der Blutabnahme ein ansehnliches Büffet zu bieten. Häppchen werden serviert, Salate, Obst, kleine Schnitzel und auch ein Dessert. Das hat sich herumgesprochen. „Oh, ich habe gehört, hier gibt es Schnitzel, wenn ich Blut spende“, sagte ein Oldenburger Fußballfan, der auch ins Feuerwehrgerätehaus kam. „Wer mir das gesagt hat, will ich aber nicht verraten.“ Dieser Mann, der anschließend das Pokalspiel in Jeddeloh II verfolgte, war übrigens nicht der einzige Oldenburger Fan, der sich spontan entschloss, in Jeddeloh II Blut zu spenden.

Stephan Ahlers aus Klein Scharrel und Christoph Thiele aus Jeddeloh II gehören zu den regelmäßigen Blutspendern. „Ich versuche, alle zwei Monate zu einer Blutspendenaktion zu gehen“, sagte Ahlers. „Brötchen zur Stärkung kennt ja jeder, aber solch’ ein Büffet ist super.“ „Die Schnitzel sind so zart, und dazu gibt es noch einen Nachtisch“, lobte Christoph Thiele. Für beide steht jedoch nicht das Essen, sondern die Blutspende im Mittelpunkt. gleichwohl schwärmen die Männer von der Vielfalt des Büfetts. „Wenn dieses gute Büffet die Leute animiert, zum Blutspenden zu gehen, hat es seinen Zweck in jedem Fall erfüllt“, stellte Stephan Ahlers fest.

Rund 15 Frauen des etwa 140 Mitglieder umfassenden Landfrauenvereins engagieren sich rund um das Büfett und sind für den Einkauf, das Herrichten und die Gestaltung des Büffets zuständig. „Bei einer solchen Aktion wie dem Blutspendetermin haben wir auch die Möglichkeit, über unsere Arbeit zu informieren“, so die Vorsitzende Kruse. Dabei habe der Verein mit einem Vorurteil zu kämpfen. „Im Landfrauenverein sind nicht nur Landwirtinnen organisiert. Der Landfrauenverein ist eine Vereinigung von Frauen, die im ländlichen Raum leben. Bei uns sind die unterschiedlichsten Berufe vertreten. Und wir arbeiten generationsübergreifend.“

Am 19. August bieten die Landfrauen als Ferienpassaktion „Spiele wie zu Omas Zeiten“ an, Ende September ist ein Tagesausflug nach Walsrode geplant.

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