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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Vier neue Bäume für zwei Eichen

23.08.2018

Petersfehn /Ofen Kleine Supermärkte mit Verkaufsflächen von unter 1000 Quadratmetern rentieren sich für die Betreiber offenbar nicht mehr. Der Trend zu größeren Märkten setzt sich auch in der Gemeinde Bad Zwischenahn fort.

In Petersfehn wird sich voraussichtlich der Netto-Markt an der Brüderstraße vergrößern. Der Ausschuss für Planung, Energie und Umwelt sprach sich am Dienstag jedenfalls bei einer Gegenstimme dafür aus, eine entsprechende Bebauungsplanänderung umzusetzen.

Wie Planer Herbert Weydringer erläuterte, soll innerhalb des bestehenden Gebäudes deutlich umgebaut werden. Zudem möchte der Investor an der westlichen Gebäudeseite Lagerfläche und Sozialräume anbauen. Insgesamt soll die Verkaufsfläche des Marktes von rund 700 auf 1000 Quadratmeter wachsen.

Für die Erweiterung müssten auch zwei große Eichen gefällt werden. Ersatz werde der Bauherr nicht nur auf dem Grundstück in Petersfehn pflanzen, so Andreas Gronde, Leiter des Planungs- und Umweltamtes. Es seien im Bad Zwischenahner Kurpark bereits zwei zusätzliche Bäume auf Kosten des Bauherren gepflanzt worden. Für die Grünen wollte Arne Keil sich vergewissern, dass vier weitere große Eichen auf dem Grundstück durch die Erweiterung nicht gefährdet werden.

Auch in Petersfehn dürften gerne noch mehr Bäume gepflanzt werden, merkte Frank Arntjen (SPD) an. Ein Wunsch, den Gronde an den Investor herantragen will.

Generell so Arntjen, habe er gemischte Gefühle angesichts der generellen Tendenz immer größere Märkte zu bauen. Während die SPD dennoch zustimmte, war eben diese Tendenz für Edgar Autenrieb der Grund, die B-Plan-Änderung abzulehnen. Die anderen Fraktionen stimmten zu. Für die CDU freute sich Frank Martin ausdrücklich über die Erweiterung: „In anderen Gemeinden, wo das nicht möglich war, werden Märkte geschlossen und abgerissen. Petersfehn braucht diesen Markt.“

Weitere Tagesordnungspunkte zu Bebauungsplänen wurden im Ausschuss ohne größere Diskussion abgehakt. So die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 159, beidseitig Borsigstraße. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für den Plan aus. Spielhallen werden damit künftig an diesem Standort nicht zulässig sein. Verwaltungsausschuss und Gemeinderat müssen das aber noch bestätigen. Das gilt auch für die Änderung des B-Planes Nr. 80. Südlich des Diekweges soll eine neue eine Parkplatzfläche entstehen.

Auch der B-Plan Nr. 75 soll geändert werden, um den Bau eines Wohnhauses auf einer freien Fläche an der Wilhelm-Gleimius-Straße zu ermöglichen. Aus Lärmschutzgründen soll hier nur eingeschossig gebaut werden. Der Entwurf des Bebauungsplanes wird demnächst öffentlich ausgelegt, vorher muss der Verwaltungsausschuss dem aber noch zustimmen.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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