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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Vom Fuhrwerk zum Omnibus

01.07.2013

Kleefeld Einige Tausend Besucher nutzten am Sonntag den „Tag der offenen Tür“ auf dem Betriebsgelände der Firma Hilgen in Kleefeld, um sich die zum Teil neuen Werkhallen anzuschauen und natürlich zusammen mit der Familie Hilgen das 90-jährige Bestehen der Firma zu feiern. Hier konnten sie auch die breite Palette an Fahrzeugen und Maschinen bestaunen, die das Familienunternehmen für die verschiedenen Arbeiten einsetzt.

Die Firmengeschichte des Familienbetriebes begann am 29. Juni 1923, als Emil Hilgen in Kleefeld ein Fuhrunternehmen gründete. Dafür setzte er einige Pferde und ein Fuhrwerk ein. Damals transportierte er Sand und Erde für die Erneuerung der Landstraße von Friedrichsfehn nach Jeddeloh und auch für den Flughafenbau in Oldenburg.

Das Unternehmen entwickelte sich weiter und schaffte sich 1948 den ersten Omnibus an. 1950 wurde der Familienbetrieb in Friedrichsfehn ansässig, wo er auch noch heute zu finden ist. Nach dem Tod von Emil Hilgen 1980 übernahm dessen Sohn Günter das Geschäft. Heute haben die Söhne von Günter Hilgen, Wolfgang, Thomas und Karl-Heinz, das Sagen, wobei ihr Vater ihnen noch beratend zur Seite steht.

Der Omnibusbetrieb ist nur ein Standbein des Unternehmens. Zu den vielen Reiseveranstaltungen zählen übrigens auch die NWZ -Lesereisen, für die Busse der Firma Hilgen genutzt werden. Tiefladertransporte, LKW und eigene Sandgruben komplettieren die vielfältigen Aktivitäten des Unternehmens. Den Erfolg des Betriebes sieht Wolfgang Hilgen in der Maxime, die schon sein Opa verfolgte. „Jungs, passt auf: Ihr müsst immer eine Mark weniger ausgeben als einnehmen, dann geht es auch gut.“

Besonders stolz sind Wolfgang und Günter Hilgen auf die über 70 Mitarbeiter des Unternehmens, die zum Teil schon 40 Jahre und länger für den Betrieb arbeiten. Sie werden demnächst zu einer firmeninternen riesengroßen Party eingeladen, so Wolfgang Hilgen.

Am Sonntag wurde an alle Altersgruppen gedacht. Kinder konnten sich als Baggerführer erproben, die Besucher konnten Busse – unter anderem der Mannschaftsbus der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft – besichtigen und schwere Arbeitsgeräte in Aktion beobachten. Eine Besichtigung der neuen Werkshallen in Kleefeld wurde ebenso ermöglicht wie die Teilnahme an einem Geschicklichkeitswettbewerb, bei dem es einige Preise zu gewinnen gab. Für die musikalischen Beiträge waren unter anderem der Friedrichsfehner Shanty-Chor, das Niedersachsen Sound-Orchester Bösel und DJ Udo zuständig.

Von dem sehr großen Zuspruch war die Familie Hilgen überrascht, aber auch angetan. Die Resonanz belegte einmal mehr die Bedeutung dieses Betriebes nicht nur für die Gemeinde Edewecht, deren Bürgermeisterin Petra Lausch dem Unternehmern persönlich zum 90-jährigen Bestehen der Firma gratulierte, sondern auch darüber hinaus.

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