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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Störung: Vom weltweiten Netz getrennt

11.10.2013

Augustfehn „Für uns ist das eine Katastrophe“, sagt Peter Janßen, Chef des gleichnamigen Reisebüros an der Hauptstraße in Augustfehn. Er spricht vom Ausfall des Internets. „Wir können beispielsweise keine Bahnfahrkarten ausstellen – nicht mal nach Leer oder Oldenburg, vom Fernverkehr ganz zu schweigen“, führt er aus. Er spricht aus leidvoller Erfahrung.

Am Donnerstag nämlich waren Teile der Gemeinde Apen ohne Internetverbindung. Der Schwerpunkt lag in Augustfehn. Mehrere hundert Anschlüsse seien betroffen gewesen, teilte die Deutsche Telekom auf Nachfrage der NWZ am Nachmittag mit. Genaue Zahlen lägen allerdings nicht vor. Janßen weiß zu berichten, dass auch seine private Netz-Leitung in Vreschen-Bokel gekappt war.

Keine Kartenzahlung

Am Morgen war es zu einem Kabelschaden gekommen. Aus welchem Grund genau konnte Ralf Rademacher von der Pressestelle der Telekom nicht sagen. Auch Telefonanschlüsse waren gestört. Die Problemmeldung sei um circa neun Uhr beim Unternehmen eingegangen. „Gegen 15 Uhr war das Kabel wieder repariert und die Störung behoben“, so Rademacher.

In Augustfehn machte am Donnerstag die Geschichte die Runde, dass Bauarbeiten zu dem Kabelschaden geführt hätten. Auch Kunden im Neukauf-Markt an der Stahlwerkstraße berichteten davon. „Ganz viele Kunden haben erzählt, dass sie zu Hause abgehängt sind“, sagte der stellvertretende Filialleiter Holger Kreyenschmidt. Und auch im Geschäft kam es zu Schwierigkeiten: Zahlungen per EC-Karte waren nicht mehr möglich, denn auch dafür muss es eine Verbindung zum Internet geben.

„Wir konnten nicht arbeiten, denn wir machen ganz viel online. Wir konnten keine Mails empfangen oder verschicken.“ Mit diesen Worten kommentierte Anke Börjes von den Geschäften Bikers Outfit und American Bikes, wo auch das Telefon nicht mehr funktionierte, am späten Nachmittag den Ausfall.

Aufatmen bei Banken

„Wir waren komplett von der Außenwelt abgeschnitten“, hatte zuvor schon einer ihrer Mitarbeiter gesagt. Auswirkungen gab es auf die Filiale in Oldenburg. „Da läuft alles über unseren Server“, erklärte Anke Börjes. „Jetzt arbeiten wir das Liegengebliebene erst einmal auf.“

Aufarbeiten hieß die Devise auch bei Peter Janßen. „Wir haben alles mit der Hand aufgeschrieben. Nun machen wir die Aufträge fertig und stellen die gewünschten Fahrkarten aus. Die Kunden holen sie dann ab.“

Aufatmen konnten unterdessen die Mitarbeiter in den Augustfehner Niederlassungen der Geldinstitute. Sowohl Landessparkasse zu Oldenburg als auch Oldenburgische Landesbank und Volksbank waren nicht betroffen. „Hier lief alles reibungslos. Die Automaten waren zu benutzen“, hieß es unisono.

Kerstin Buttkus Redakteurin / Redaktion Westerstede
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