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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Von der Schulbank in die Schule

26.10.2018

Aus der Schule heraus und gleich wieder in die Schule hinein geht es für 32 Referendarinen und Referendare für die berufsbildende Schulen aus dem Studienseminar Oldenburg, die am Donnerstag in der Aula der BBS Ammerland in Rostrup feierlich verabschiedet wurden. Heinz Kaiser, Leiter des Studienseminars Oldenburg wies darauf hin, dass die duale Berufsausbildung ein wichtiger Standortfaktor der deutschen Wirtschaft sei und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs auf mittlerer Qualifikationsebene beitrage, der in Deutschland nach wie vor die meisten Beschäftigten angehören. Kaiser schlug zur Steigerung der Attraktivität des dualen Systems die Einführung von Azubi-Tickets analog zu den Semestertickets oder die Umwandlung von Studentenwohnheimen in Bildungswohnheime vor, damit auch an der Stelle deutlich erkennbar würde, dass der Gesellschaft die Förderung der Mobilität junger Menschen nicht weniger wert ist, wenn es um Auszubildende geht.

Die zukünftigen Berufsschullehrer machten deutlich, dass sie zu denjenigen zählen werden, die sich kreativ und innovativ an der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung beteiligen wollen und nun glücklich und zufrieden auf den letzten Abschnitt ihrer Ausbildung blicken. Gastgeberin Wilma Eberlei, Schulleiterin der BBS Ammerland, begrüßte die fertigen Referendare und Referendarinnen sowie deren Familien an der Schule. Drei von ihnen kennen sich in Rostrup bereits gut aus – sie haben ihr Referendariat hier absolviert. Wilma Eberlei würde sie gerne an der Schule behalten, hat aber derzeit die nötigen Stellen dafür noch nicht zur Verfügung, wie sie sagte. Die Aussichten für die neuen Berufsschullehrer sind allerdings gut – sie werden wohl bald alle an einer Berufsschule in Niedersachsen unterrichten.

Auszeichnung für den Ahrenshof: Das Restaurant wurde in den neuen Slow Food-Genussführer aufgenommen. Dr. Klaus Ruwisch von der Slow-Food-Regionalgruppe Oldenburg überreichte den aktuellen Genussführer jetzt an Inhaber Hans-Georg Brinkmeyer, Anette Frers, stellvertretende Küchenchefin im Ahrenshof und Küchenchef Thorben Grübnau. Grübnau, so Ruwisch koche einerseits eine saisonale, klassische, vorwiegend regionale Küche, biete andererseits aber auch kreative Alternativen an. Hans Georg Brinkmeyer, der das Restaurant 1995 zunächst als Pächter übernahm, habe das gastronomische Konzept hin zu traditionellen Ammerländer Küche verändert.

In herkömmlichen Restaurantführern stehen Geschmack, Textur und Aufmachung der Speisen im Vordergrund. Für Slow Food ist jedoch wichtiger, ob die gesamte Richtung stimmt: gut, sauber, fair, regional, saisonal, frisch, authentisch und preiswert. Neben dem guten Geschmack werden die Nachhaltigkeit der Lebensmittel und Herstellungsweisen, die Transparenz in den Beziehungen zwischen Erzeugern, Händlern und Köchen, der faire und schonende Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt und das Wissen um handwerkliche Tradition in der Küche, auf der Weide und dem Acker hinterfragt. Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält.

Die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt in Bad Zwischenahn kann sich auch in diesem Jahr über eine kräftige Finanzspritze der Landessparkasse zu Oldenburg freuen. 9000 Euro übergaben Markus Neumann (Leiter Privatkunden der LzO-Regionaldirektion Ammerland) und Klaus Blum (Leiter des LzO-Firmenkundencenters Ammerland/Friesland) am Donnerstag in Bad Zwischenahn symbolisch an Sabine Gräper und Roswitha Schaupeter von der Awo. Das Geld stammt aus Mitteln des Lotteriespiels Sparen und Gewinnen. Hintergrund der Spende ist eine langjährige Vereinbarung zwischen dem Sparkassenverband Niedersachsen und dem Land Niedersachsen. Die Schuldnerberatung der Awo unterstützt Menschen im gesamten Ammerland, Beratungstermine sind in allen Gemeinden vor Ort möglich, wie Roswitha Schaupeter betont. Wer sich von den Expertinnen der Awo einen Weg aus der Schuldenfalle heraus zeigen lassen möchte, kann unter Telefon  04403/599 09 einen Termin vereinbaren. Rund 400 Männer und Frauen suchen jedes Jahr die Hilfe von Roswitha Schaupeter. Die Rechtsanwältin hilft dann, wenn die Verpflichtungen den Menschen über den Kopf wachsen. Dabei, so sagt sie, ist die Privatinsolvenz nur der letzte mögliche Schritt – und oft kann dieser letzte Schritt im Gespräch mit Gläubigern und durch eine intensive Beratung der Schuldner noch vermieden werden.

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