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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Trabi-Fahrer Im Ammerland: Diese alte Liebe rostet nicht

06.11.2017

Wahnbek Wenn Jens Burblies mit seinem Auto durch Wahnbek fährt, folgen ihm stets ungläubige Blicke. Einen Trabant sieht man heute schließlich nicht mehr allzu häufig im Straßenverkehr. „Man kommt schnell ins Gespräch“, weiß der 46-Jährige aus Erfahrung. Ein Trabi sei einfach „emotionsgeladener als irgendwelche Sportwagen“.

Vor 60 Jahren rollte in Zwickau am 7. November der erste „Trabi“ vom Band. Bis heute gibt es wohl kaum etwas, das stärker mit der früheren DDR in Verbindung gebracht wird, als dieses Auto, das immerhin noch bis 1991 produziert wurde.

Trabi aus Spätphase der Produktion

Aus der Spätphase der Produktion stammt auch der Trabi, mit dem Burblies nicht nur in Wahnbek und im Ammerland, sondern auch darüber hinaus unterwegs ist. „Baujahr 1985, 26 PS“, erzählt er und macht gleich mal die Motorhaube auf.

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„Die einfache, simple Technik fasziniert mich am meisten“, sagt der gelernte Kfz-Mechaniker und zeigt auf das Innenleben seines sandbeigen Trabant 601. „Da kann man noch viel selber schrauben.“ Nur eineinhalb Stunden habe er einmal benötigt, um den kompletten Motor aus- und eine neue Kupplung einzubauen.

Trabi zum Geburtstag

Seinen ersten Trabi bekam Burblies zum 35. Geburtstag von Freunden geschenkt. Das Auto war allerdings nicht fahrbereit. „Da war gar kein Motor drin“, erinnert sich der Wahnbeker, der heute als Produktionshelfer bei Brötje in Rastede arbeitet. Zwei Jahre später, im Oktober 2010, kaufte er dann einem Bekannten den Trabant 601 ab – inklusive Saisonkennzeichen von April bis November.

„Über den Winter kommt er in eine Halle“, erzählt Burblies und fügt hinzu: „Entgegen der landläufigen Meinung besteht der Trabi nicht nur aus Pappe, sondern kann auch rosten.“ Wer sich den Wagen aus der Nähe ansieht, entdeckt denn auch so manche rostige Stelle an dem immerhin schon über 30 Jahre alten Auto, das aber noch immer zuverlässig anspringt.

Bis nach Magdeburg ist Burblies mit seinem Trabi bereits gefahren, der laut Tacho knapp 121 000 Kilometer gelaufen ist. „Das waren gute 300 Kilometer für eine Strecke“, sagt er. Für ein Treffen mit Gleichgesinnten nimmt man das aber schon mal auf. Die findet er im Übrigen nicht nur beim Ostmobilmeeting Magdeburg, sondern auch im niederländischen Beetsterzwaag oder beim heimischen Treffen in Husbäke.

Burblies ist Mitglied im Trabantclub Nordsee, seine Mutter Erna die Vorsitzende – obwohl sie noch nie selbst am Steuer eines Trabis gesessen hat. „Ich bin durch meinen Sohn zum Club gekommen“, erzählt die 70-Jährige. Beim ersten Clubtreffen, das 2009 in Hankhausen stattfand, war sie als Helferin dabei. „Das hat mir gut gefallen.“ Kurze Zeit später trat sie dem Club bei, 2012 übernahm sie den Vorsitz und die Kassenführung.

Trabi: Offener Stammtisch im Ammerland

36 Mitglieder zählt der Club zurzeit, das jüngste ist 17 Jahre alt, Erna Burblies ist mit 70 Jahren die Älteste. Nicht nur Trabantfahrer gehören dazu, auch Wartburg-, Barkas- oder Schwalbe-Fans findet man hier. Am ersten Samstag im Monat treffen sie sich im Bistro am Bahnhof in Rastede. „Es ist ein offener Stammtisch, jeder kann dazukommen“, sagt Burblies.


     www.trabantclubnordsee.de 

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Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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