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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

„Waldkinder“ feiern am knisternden Lagerfeuer

18.09.2009

RASTEDE Am knisternden Lagerfeuer feierte jetzt der Verein Waldkindergarten Rastede sein 10jähriges Bestehen. Das vereinseigene Tipi auf dem Ellernfest war mit über 70 Besuchern restlos gefüllt. Sehr erfreut zeigten sich Vorstand und Eltern über den Besuch des Bürgermeisters Dieter Decker und dem Fachbereichsleiter für Arbeit und Soziales, Fritz Sundermann. In seiner kurzen Ansprache ging der damalige Initiator Volker Dunkhase auf die Entstehung und die wesentlichen Inhalte des zurückliegenden Vereinsgeschehens ein.

Alternative schaffen

1998 war es Ziel, Kindern der Gemeinde Rastede eine Alternative zum gewohnten Kindergarten zu schaffen. Mit Magdalena Wilbers (frühere Frauenbeauftragte), Thomas Günther (seinerzeit Agenda-Beauftragter) und Uwe Gröber (damaliger Jugendpfleger der Gemeinde) standen die ersten Mitstreiter für diese Idee bereit.

Das große Interesse auf den Info-Veranstaltungen mündete am 26. Juli 1999 in die Gründung des Vereins. Dem Gründervorstand um Britta Düser, Ina Göden, Barbara Schulte und anderen gelang es schnell, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vom erarbeiteten Konzept zu überzeugen. Parallel dazu sammelte eine Schnuppergruppe mit Eltern und Kindern erste „Walderfahrung. Nur ein Jahr später waren alle Weichen gestellt und die Gemeinde Rastede gab das Startsignal für die erste Gruppe mit 15 Kindern – die „Waldis“. Von Anfang an dabei war die Erzieherin Petra Müller.

Große Nachfrage

Der großen Nachfrage entsprechend installierte die Verwaltung bereits ein Jahr darauf die zweite Waldgruppe.

Gerine Abbrecherquote

Annähernd 100 Kinder haben bis heute den Waldkindergarten glücklich „durchlaufen“. Die Abbrecherquote ist äußerst gering. Kinder des ersten Jahrgangs befinden sich bereits in der 8. oder 9. Schulklasse, aber der Rasteder Schlosspark ist für sie in lebhafter Erinnerung.

Dunkhase warb um neue Mitglieder, „damit der Fortbestand des Waldkindergartens und seine Förderung gesichert sind und auch zukünftige Kinder in den Wald ziehen können“.

Hartnäckig

Bürgermeister Dieter Decker dankte dem Verein für dessen „Hartnäckigkeit bei der Umsetzung des Konzeptes“. Er zeigte sich überzeugt von dieser Einrichtung als eine bewährte Alternative zu anderen Kindergärten und sagte dem Verein auch für die Zukunft seine Unterstützung zu.

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