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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Was bleibt hängen beim Blick zurück?

31.12.2015

Am 10. Januar 2015 titelte die NWZ : „Wehr freut sich auf die Löschmäuse“ – und kündigte damit die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr im Ammerland in Metjendorf an. In die Kinderfeuerwehren können Kinder bereits im Alter von 6 bis 12 Jahren in eine Kinderfeuerwehr eintreten, in denen jedoch noch keine feuerwehrtechnische Ausbildung stattfindet; vielmehr soll den Kindern dort über Spiel, Spaß und Sport sowie Angebote der Brandschutzerziehung und der Ersten Hilfe möglichst der Weg in die Jugendfeuerwehr geebnet werden. Die offizielle Gründungsveranstaltung fand am 28. März statt. Aber bereits bei der Ankündigung im Januar strahlte das Foto zum Bericht puren Optimismus der Verantwortlichen über ein Gelingen aus.

Die Sorge war bei Traute Stamer groß: Die Vorsitzende des Ortsbürgervereins Neuenkruge und Umgebung wollte nach 16 Jahren im Amt auf keinen Fall mehr weitermachen – und kein Nachfolger, der ihr die Verantwortung bei der Hauptversammlung am 4. März abnehmen könnte, war in Sicht. „Stamer: Die Luft ist einfach raus“ titelte die NWZ  am 27. Januar und stellte das Problem dar. Traute Stamer machte dabei deutlich: „Ohne einen Nachfolger könnte die Vereinsauflösung meine letzte Amtshandlung sein.“ Bei der Hauptversammlung am 4. März in Bremers Bauerndiele wurde dann deutlich: Der Verein hatte seine Hausaufgaben gemacht. Silvia Schmidt wurde neue erste Vorsitzende, mit Ute Stalling (neue Kassenführerin) und Juliane Thiel (neue zweite Vorsitzende) formierte sich der Vorstand neu. Traute Stamer fiel nach der Wahl denn auch „ein Stein vom Herzen“.

Veranstaltungen mit Kindern sind stets wunderbare Fototermine. Das wird alljährlich nicht zuletzt beim Kindersockenball des TV Metjendorf und dem Kinderkarneval des SVE Wiefelstede deutlich, bei denen auch die Kleinsten bereits in tollen Kostümen herumtollen, krabbeln und spielen. Unter anderem Henry und Lea bewiesen das eindringlich am 15. Februar in der großen Sporthalle in Metjendorf: Sie kamen am 16. Februar aufs Titelbild der Geschichte „Auf allen Vieren in den Fasching“. Insgesamt waren an diesem Tag in Metjendorf und in Wiefelstede wieder Hunderte Kinder auf den Beinen. Natürlich waren auch die Eltern und teilweise auch die Großeltern dabei und konnten sich in der Cafeteria jeweils mit Kaffee und Kuchen stärken. 

Schön, wenn sich Menschen über eine Auszeichnung wirklich freuen und das dann auch zeigen können. Dirk und Astrid Bollmann und Sohn Jens konnten ihre Freude nicht verhehlen, als sie am 9. März das Hofschild als einer der zehn besten Milcherzeuger Niedersachsens 2014 in Hollen überreicht bekamen. Bollmanns bewirtschaften einen 85 Hektar großen Gemischtbetrieb mit Grün- und Ackerland, auf dem zu jenem Zeitpunkt 85 Kühe mit weiblicher Nachzucht, 130 Mastbullen und 250 Schweine gehalten wurden. Auch der Geschäftsführer der Molkerei Ammerland, Ralf Hinrichs, lobte den Hof als einen „exzellenten Betrieb mit hervorragender Milchqualität“.

Über die frischgebackenen „Dosendreher“ Olaf Kuck aus Wiefelstede und seinen Cousin Stefan Kuck (Gristede) berichtete die NWZ  am 13. Juni. Die beiden sind von alter Technik fasziniert und haben sieben alte „Lanico“-Dosenverschlussmaschinen wieder instand gesetzt – und eine Methode ausgetüftelt, wie sie einen Schlitz in den Deckel einer Blechdosen-Sparbüchse bekommen, ohne dass sich der Deckel verformt und dann die Dose an der Verschlussmaschine nicht mehr richtig dicht wird. Mittlerweile zeigen sie die alten Maschinen auch auf Veranstaltungen – und stellen zudem Spar- und Geschenkedosen her – „nur so zum Spaß und als Hobby“, wie sie betonten. „Es ist toll, wenn die Älteren sich dann noch erinnern“, sagt Stefan Kuck.

Der Leiter der Polizeistation Rastede, Lüder Behrens, zog zum Ende des 122. Wiefelsteder Schützenfestes am 12. August in der NWZ  folgendes Fazit: „Schön, wenn so viele Menschen noch friedlich miteinander feiern können“. Da war auch die traditionelle Wahl der Wiefelsteder Schützenliesel am Montag, 10. August – jeweils krönender Abschluss des Schützenfestes – bereits gelaufen. Die Wiefel-stederin Lara Brunken wurde 58. Schützenliesel, Kaya Lange und Lena Ebben ihre Hofdamen.

Pünktlich um 9.30 Uhr fiel am 19. September der Startschuss für den Sponsorenlauf der Oberschule Wiefelstede zugunsten des südafrikanischen Projektes „Hokisa“ (Homes for Kids in South Africa“). Der Lauf findet alle drei Jahre statt, mehr als 600 Schülerinnen und Schüler sowie weitere Läufer beteiligten sich, berichtete die NWZ  am 21. September. Bereits beim letzten Lauf hatte die Schule mit einem Erlös von 12  000 Euro einen Rekord erzielt. Am 2. Dezember schließlich verkündete die NWZ  das diesjährige Ergebnis und titelte: „Das ist Rekord: 12 300 Euro für „Hokisa“. Das dazugehörige Foto zeigte die Schüler mit einem Transparent, auf dem die stolze Summe vermerkt war (siehe großes Bild oben).

Die Endlosdiskussion um fehlende Sporthallenkapazitäten in der Gemeinde erfuhr Anfang November eine für die Politik erfreuliche Wende. Die Verwaltung hatte ein Förderprogramm des Bundes ausgegraben, nach dem der Abriss der mittelfristig sanierungsbedürftigen kleinen Turnhalle in Metjendorf und der anschließende Bau einer neuen Zweifeldhalle förderungswürdig sein könnte: mit 45 Prozent der Kosten. Angesichts der geschätzten Kosten von rund 2,5 Millionen Euro, die die Gemeinde nach Einschätzung von Bürgermeister Jörg Pieper keinesfalls allein stemmen könnte, fiel es dem Sport- und Kulturausschuss Anfang November nicht schwer, sich im Fall einer Förderung für den Bau einer Halle in Metjendorf zu entscheiden – und nicht für eine neue Halle in Wiefelstede. Denn auch dafür lag ein Antrag vor, den der SVE Wiefelstede gestellt hatte. Sollte die Förderung allerdings nicht kommen, dann dürfte es spannend werden, die Entscheidungsfindung der Ratsfraktionen zu verfolgen: Dann nämlich stünde die Diskussion um eine Lösung des Problems wieder ganz am Anfang.

Das Wiefelsteder Ehepaar Antje und Andre Schulte hatte am 3. September Drillinge bekommen: Luka, Piet und Anneke. Am 7. November berichtete die NWZ  unter der Überschrift „Elternglück und Windelschwemme“ über die Familie, zu der auch Sohn Elia (2) gehört. Mehr als 600 Windeln hatte die Familie zu dem Zeitpunkt seit der Geburt bereits verbraucht, 24 Stück täglich. Bürgermeister Jörg Pieper besuchte die Familie, Niedersachsens Sozialministerin übernimmt die Ehrenpatenschaft für die Kinder. Die Drillinge kamen übrigens genau am zehnten Hochzeitstag von Andre und Antje Schulte zur Welt.

Edith Wiechmann und Anke Gerdes-Welz kümmern sich als Paten ehrenamtlich um die Familie Hussein, die am 14. September aus Syrien nach Wiefelstede gekommen war. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das alles überhaupt kann“, erzählte Edith Wiechmann im NWZ -Bericht am 14. November. Die beiden Frauen helfen bei der Sprache, bei Behördengängen, erklären, wie die deutsche Mülltrennung funktioniert. Und sie sind einfach da, wenn sie gebraucht werden. Wie viele andere Ehrenamtliche in der Gemeinde, die sich bei Sprachkursen oder dem Sammeln von Sachspenden engagieren.

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