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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Wenn der erste Eindruck entscheidet

18.10.2014

Rastede Sybille Hangartner schnappt sich ein Kissen und platziert es auf der Couch. „Fertig.“ Die 47-jährige Ras­tederin hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Seit März dieses Jahres bietet sie von Rastede aus unter anderem Home Staging an – das bedeutet: „Wir betonen die Vorteile einer Immobilie, indem wir die Räumlichkeiten so ausstatten, dass die Vorzüge sofort auffallen, aber auch keine Mängel verdeckt werden. Oftmals sind es nur kleine Details, die den Unterschied ausmachen“, sagt sie.

Ein Job, der viele Fähigkeiten erfordert. „Wir sind eigentlich alles, Hausfrauen, Logistiker, Möbelpacker, Handwerker. Wir streichen, bauen Möbel zusammen und rücken alles ins rechte Licht“, sagt Hangartner. Das Ergebnis ist unter anderem auch in Bad Zwischenahn zu sehen. „Dort steht ein und dieselbe Immobilie einmal mit und einmal ohne Einrichtung zur Besichtigung“, erklärt Hangartner.

Dass sie einmal selbstständig werden würde, wusste sie schon früh. „Mit elf Jahren habe ich den Mahagoni-Schrank meiner Mutter umgeräumt, auch sonst hatte ich immer den Drang, Dinge zu gestalten und zu verändern. Zwischenzeitlich habe ich mir Grafikdesign beigebracht, war im Verkauf in der Fitnessbranche aktiv und habe ein Jahr lang in einem Maklerbüro in Hamburg gearbeitet.“ Nach dem Erwerb ihres Maklerscheins absolviert sie zurzeit noch ein Fernstudium in diesem Bereich und engagiert sich zusätzlich beim Immobilienverband Deutschland (IVD).

Diese Erfahrungen kommen Hangartner nun zugute, denn neben dem Home Staging bietet sie auch die Immobilienvermittlung als Maklerin und die persönliche Kundenberatung für Einrichtungen – das sogenannte Re­design – an. „Viele Menschen hätten gern einen übersichtlichen, persönlichen Wohnraum, schaffen es aber nicht alleine, ein Konzept zu entwerfen. Dabei helfe ich ihnen“, sagt Hangartner. Was ihr am Job besonders gefällt? „Dass wir freie Hand haben, uns aber auch spezialisieren können, etwa nur auf Luxus, auf Neubauten oder Erbimmobilien“, sagt sie. Die richtige Farbwahl sei entscheidend – und der Blick für das Wesentliche eines Wohnraumes.

Mittlerweile haben sich bundesweit über 200 Home Stager über die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign vernetzt. Im Vordergrund stehe der Teamgedanke. „Wir geben uns Tipps und treffen uns zu Weiterbildungen. Niemand möchte dem anderen Kunden wegnehmen“, sagt Hangartner. Mit ihrer eigenen Einrichtung ist sie bislang zufrieden – „bis ich wieder einen neuen Einfall habe, dann wird umgestellt“.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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