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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Mehr als 2000 Stimmen für Wald-Erhalt

22.03.2019

Westerstede „Dieser Bebauungsplan hat den Nerv der Menschen getroffen. Und das bezeugt die Unterschriftenliste, die ich Ihnen hiermit übergebe“, sagte Helga Leneke von der Ortsgruppe der Westersteder Grünen, als sie Westerstedes Bürgermeister Klaus Große einen schwarzen Aktenordner gab.

Unterschriftenordner übergeben

Der Ordner enthält insgesamt 2017 Unterschriften von Menschen, die sich gegen eine Abholzung des Waldes am ehemaligen Westersteder Bahnhofsgebäude aussprechen. Sie alle haben folgenden Text unterzeichnet: „Ich setze mich für den Erhalt des Waldes auf der ehemaligen Bahntrasse beim Bahnhof Westerstede ein. Der Verlust des Waldes bedeutet den Verlust eines Biotopes. Der Wald verliert seine Funktion als gestalterisch prägender Grünstreifen in Westerstede, unserer Gesundheitsstadt im Grünen. Ich fordere die Mitglieder des Stadtrates Westerstede hiermit auf, den Bebauungsplan 14W, Westerstede, Alter Bahnhof abzulehnen.“

Kette für den Wald

Für den Erhalt des Waldes am Bahnhof veranstaltet die Westersteder Ortsgruppe der Grünen am Samstag, 23. März, von 15 bis 16 Uhr eine Menschenkette auf dem Gehweg beim ehemaligen Bahnhof.

Ausgangspunkt der Aktion sei nicht eine Idee aus den Reihen der Grünen gewesen, betonte Leneke. „Wir sind immer wieder von Menschen angesprochen worden, wo man unterschreiben kann, um sich gegen die Abholzung auszusprechen. Deshalb haben wir die Unterschriftenaktion vor etwa fünf Wochen in die Hand genommen und sind sehr überrascht über die deutliche Resonanz aus der Bevölkerung“, so Leneke weiter. Denn die mehr als 2000 Unterschriften seien rein rechnerisch etwa 20 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung in Westerstede, die sich über die geplante Abholzung ärgern.

„Wald ist nur bewachsene Industriebrache“

Bürgermeister Klaus Groß nahm die Liste entgegen und betonte, dass er in dem Wald nur die bewachsene Industriebrache sehe. Auch den Ärger der Bevölkerung habe er nicht so deutlich wahrgenommen wie von Helga Leneke dargestellt. „Bei mir hat sich niemand beschwert – und normalerweise kommen Leute zu mir, wenn ihnen etwas nicht passt“, so Groß. Und auch gegen den Bebauungsplan, der seit 2017 ausgelegen habe, hätte es bis vor kurzem keinen Einspruch gegeben.

Über den Bebauungsplan entscheidet der Rat der Stadt Westerstede am Dienstag, 26. März.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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