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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Stolperfallen gibt’s hier viele

19.03.2019

Westerstede Stolperfallen für Senioren? Davon gibt es in Westerstede einige. Der Heimbeirat „Evangelisches Altenzentrum Westerstede“ hat jetzt für die nächste Sitzung des Ausschusses für Straßen und Wege eine Liste der gefährlichsten Bereiche zusammengestellt – mit dem Hinweis, dass dies nur die drängendsten Probleme sind.

Geht es nach dem Beirat, sollte die Fußgängerquerung in der Peterstraße bei der Apotheke eingeebnet werden. Gleichzeitig empfiehlt der Beirat eine Verkleinerung der Beete vor der Pizzeria an der Peterstraße sowie den Bau eines ebenen Querungsstreifen über das Kopfsteinpflaster an der Gaststraße. Darüber hinaus wird um Rekonstruktion der Bordsteinkanten an der Straße Am Rechter zwischen Bank und Ärztehaus sowie an der Kantstraße/Ecke Beethovenstraße gebeten sowie um Asphaltierung des mit Platten gestalteten Teils des Lubinuswegs.

Die Bevölkerung wird älter

„Das größte Problem sind, wie immer wieder angemerkt von Betroffenen, die Übergänge vom Gehweg zur Straße: Die Bordsteinkanten sind für die Rollatoren und Rollstühle zu hoch“, so der Heimbeirat in seinem Schreiben Anfang März an die Stadtverwaltung und den Ausschuss. „Der demografische Wandel macht vor Westerstede nicht halt: Die Bevölkerung wird älter und der Anteil der Menschen, die altersbedingt in ihrer Mobilität eingeschränkt und auf Gehhilfen angewiesen sind, wächst“, so das Gremium, das auf das Thema Barrierefreiheit verweist, das in einer Gesundheitsstadt wichtig sei. Gleichzeitig erinnert der Beirat an den massiven Bau von seniorengerechten Wohnungen. „Somit wächst der Anteil der potenziell eingeschränkten Menschen weiter. Diesem Bevölkerungsteil muss die Stadt gerecht werden.“

Neu sind die Hinweise des Beirats nicht. Schon 2014 hatte er nach eigenen Angaben per Korso mit Rollator, Rollstuhl und E-Scooter eine Stolperfallen-Recherche in der Innenstadt unternommen, die entdeckten Probleme Stadtverwaltung sowie Politik gemeldet und um Abhilfe gebeten. Im Dezember 2018 wurde die Korso-Tour nun erneut unternommen „und festgestellt, dass sich nichts getan hat“, so der Heimbeirat, der hofft, dass im Ausschuss am Montag, 1. April, über die aufgezeigten Probleme beraten wird.

Thema ist auf der Tagesordnung

Sicher ist: Das Thema steht auf der Tagesordnung, in wieweit Abhilfe geschafft werden kann, muss abgewartet werden. „Verwaltungsseitig wird durchaus Handlungsbedarf gesehen. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass einige vom Heimbeirat genannte Bereiche derzeit überplant werden“, so die Stadt mit Blick auf die Kreuzung Peterstraße/Wilhelm-Geiler-Straße und ZOB. „In diesen Bereichen sollte abgewogen werden, ob vorgezogene kleinere Maßnahmen sinnvoll sind. Es wird vorgeschlagen, im Rahmen der jährlichen Unterhaltungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Antragssteller einige Bereiche barrierefrei herzustellen.“ Die geschätzten Baukosten für die Querungen beziffert die Stadt mit jeweils rund 5000 bis 6000 Euro. Für den Lubinusweg wird ein Betonsteinpflaster vorgeschlagen (geschätzte Baukosten: 20 000 Euro). Eine Asphaltierung sei erheblich teurer.
 Die Sitzung des Ausschusses für Straßen und Wege in Westerstede ist für Montag, 1. April, im Sitzungssaal des Rathauses geplant. Beginn ist um 17 Uhr.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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