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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Bald Steuerbefreiung für Jäger?

21.03.2019

Westerstede Für jeden Hund muss der Besitzer Hundesteuer bezahlen. Ausnahmen gibt es allenfalls für Blinden- und Rettungshunde. Nun wollen die Jäger in Westerstede ebenfalls von der Steuer (50 Euro im Jahr) befreit werden. Ihr Argument: Jagd ist auch ein Dienst für die Allgemeinheit. Deshalb müssten Jagdhunde steuerfrei sein.

So richtig überzeugt ist die Politik aber noch nicht. Im Haushaltsausschuss meinte Frank Oeltjen (SPD): „Das ist nicht nachvollziehbar. Nur die Wünsche der Jäger reichen nicht.“ Man müsse generell einmal, auch mit anderen Hundevereinen darüber reden, was für Hundebesitzer getan werden könnte.

Sehr gut überlegen

Egon Harms (FDP) betonte, man müsse sehr gut überlegen, ob Jagdhunde mit Blindenhunden gleichgesetzt werden sollten. Das kleine Hundchen einer allein lebenden Seniorin habe sicher auch eine soziale Funktion.

Lars Schmidt-Berg (CDU) regte an, Vertreter der Jägerschaft zur nächsten Sitzung einzuladen. Dann könnte die noch einmal ihre Argumente darlegen. Oeltjen meinte, dann sollten aber auch andere Hundevereine zu Wort kommen dürfen. Hermann Rust (UWG) sagte, man müsse auch sehen, was Jäger noch an anderen Kosten haben.

Sind 50 Euro verkraftbar?

Letztlich stand dann die Frage im Raum: Ist die Jagd mehr ein Hobby oder mehr ein Dienst fürs Gemeinwohl? Und wenn Jäger sich eine teure Ausrüstung leisten, seien dann nicht 50 Euro für enen Hund verkraftbar?

Antworten darauf gab es nicht. Denn am Ende entscheid sich der Ausschuss für eine Vertagung der Entscheidung. Nun sollen die Jäger auf der nächsten Sitzung ihre Argumente für die Steuerbefreiung noch einmal persönlich darlegen können.

Ein Pro und Contra zum Thema finden sie hier.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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