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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Weg frei für neue Bauplätze

18.03.2019

Westerstede Die Entwicklung der Stadt Westerstede beschäftigt die Lokalpolitik derzeit in vielerlei Hinsicht. So diskutierte der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung über den Wald am ehemaligen Westersteder Bahnhof und die Möglichkeit, auf dem Grundstück Wohn- und Geschäftsgebäude zu errichten. Ein weiteres, nicht weniger wichtiges Thema, war die Schaffung neuer Wohnbaugebiete rund um die bereits bestehenden Hössen-Siedlungen.

Dabei ging es unter anderem um drei Projekte rund um die bestehenden Wohngebiete. So sollen in einem Baugebiet am Hössenweg unter dem Namen „Hössen X“ insgesamt 18 neue Bauplätze für Einfamilienhäuser entstehen.

Darüber hinaus gibt es die Plangebiete „Hössen Am Weshorn“ (zwischen den Straßen Moosbroksweg und Weshorn) sowie „Hössen westliche Haarfurther Straße“ (an der Haarfurther Straße), für die noch Bebauungspläne entwickelt werden sollen.

Begrüßt wurden die Projekte von Lars Schmidt-Berg (CDU). „Die Nachfrage für Einfamilienhäuser ist in Westerstede nach wie vor groß, wir müssen deshalb Baugebiete ausweisen, damit die Menschen, die bauen wollen, nicht in andere Gemeinden abwandern“, betonte der Ratsherr.

Welche Größe ist richtig?

Ein Punkt, der den Ausschuss näher beschäftigte, war die Größe der Grundstücke in den künftigen Baugebieten. So stellte Hermann Rust (UWG) die Frage, ob es nicht möglich sei, die Aufteilung zu überdenken und kleinere Grundstücke anzubieten. „Der Trend geht zu den kleineren Grundstücken, die bei den steigenden Preisen auch noch bezahlbar sind“, sagte dazu auch Bürgermeister Klaus Groß (FDP).

Elke Hellwig (SPD) vermisste in den Plänen den Platz für Mehrparteienhäuser, die besonders für Singles und ältere Menschen interessant seien. Und auch Uwe Kroon (SPD) merkte an, dass die Wohnform im Hinblick auf den demografischen Wandel künftig eine größere Rolle spielen werde. „Singlewohnungen für ältere Menschen sind in diesen Gebieten zu weit draußen“, argumentierte Jürgen Drieling (FDP). Es mache mehr Sinn, in diesem Zusammenhang über eine Verdichtung im Innenstadtbereich nachzudenken.

„Wir müssen uns überlegen, an welchen Stellen wir Wohnraum verdichten wollen und wo wir Ackerflächen in Baugebiete umwandeln, denn die Ackerflächen sind begrenzt“, gab Stefan Töpfel (Grüne) zu bedenken und sprach sich gegen das Wohngebiet „Hössen X“ aus, das im Gegensatz zum Plangebiet „Hössen am Weshorn“ nicht zwischen anderen Wohngebieten liegt, sondern am Rand des Siedlungsgebietes.

In den anschließenden Abstimmungen sprach sich der Bauausschuss bei einer Gegenstimme dafür aus, den Bebauungsplan „Hössen X“ auf den Weg zu bringen. Und auch bei den beiden Plangebieten stimmte der Ausschuss dafür, die Bauleitplanung einzuleiten, um auch künftig Bauplätze anbieten zu können.

Stadtrat entscheidet

Die endgültige Entscheidung zum Bebauungsplan „Hössen X“ trifft der Rat der Stadt Westerstede, der am Dienstag, 26. März, tagt. In Bezug auf die beiden Plangebiete liegt die Entscheidung beim Verwaltungsausschuss, der am Dienstag, 19. März, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zusammenkommt.

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Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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