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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Pilotprojekt: Gute Aussichten für Alleinerziehende

24.08.2017

Westerstede Schon Formen an nimmt das erste Alleinerziehendenprojekt der Ammerländer Wohnungsbaugesellschaft (AWG) in Westerstede. In zentraler Lage Am Esch 32/Ecke Breslauer Straße wird ein Gebäude mit neun Wohnungen errichtet, die jungen alleinerziehenden Vätern und Müttern vorbehalten sind. Daher auch der Name „Patchwork-Hus“.

Die Mietpreise sind so kalkuliert, dass sie sich auch Hartz-IV-Empfänger oder Geringverdiener leisten können. Aber nicht nur das: Die Bewohner sollen sich bei Alltagsproblemen gegenseitig unterstützen. Darüber hinaus bietet die Kreisvolkshochschule ein maßgeschneidertes Qualifizierungs-Angebot an, um Alleinerziehenden den Ein- oder Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern.

„Die Nachfrage ist riesig. Deshalb überlegen wir, an anderer Stelle in Westerstede ein weiteres Haus zu errichten“, sagte Ulrike Petruch, Geschäftsführerin der Ammerländer Wohnungsbau, auf Anfrage der NWZ. Unterschrieben sei allerdings noch kein Mietvertrag. „Die Auswahl dauert etwas länger. Die künftigen Bewohner sollen ja zueinander passen“, erklärte sie. Einige Bewerber hätten sich bereits kennengelernt. „Eine Sozialarbeiterin stellt die Kontakte her und organisiert Begegnungsnachmittage“, erklärte Petruch. Interessenten könnten sich noch unter Telefon 0 44 88/84 64 0 melden.

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Anerkennende Worte für das Pilotprojekt fand unlängst auch Bundesbauministerin Barbara Hendricks, die extra nach Westerstede gekommen war, um sich vor Ort ein Bild von dem deutschlandweit einzigartigen Vorhaben zu machen. Gefördert wird das Pilotprojekt mit knapp 600 000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Bundesbau- und Bundesfamilienministerium haben gemeinsam das Programm „Jugend stärken im Quartier“ aufgelegt. Damit sollen Angebote für unter 27-Jährige geschaffen werden, die ihnen bei der Integration in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft helfen. „Konkret geht es hier in Westerstede darum, jungen Alleinerziehenden wieder Chancen zu geben, sich am nachbarschaftlichen Leben zu beteiligen, sich wieder einzubringen und eigene berufliche Perspektiven entwickeln zu können. Ich bin beeindruckt vom Fortschritt des Projekts und danke allen Beteiligten für ihr Engagement“, erklärte die Ministerin bei ihrem Besuch.

Voraussichtlich Anfang Februar werden die ersten Bewohner in das neue Gebäude einziehen. Neben der gegenseitigen Unterstützung – etwa bei der Kinderbetreuung – stehen auch gemeinsame Projekte an. So sollen die künftigen Bewohner auf einem benachbarten Grundstück einen Spielplatz gestalten. Angelegt werden soll außerdem ein gemeinsamer Garten.

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Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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