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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Schwarz ärgern über die gelbe Post

28.08.2018

Westerstede Es ist wohl das derzeit größte Ärgernis in Westerstede: die Post. Erneut hat die Filiale in der Innenstadt geschlossen. Doch nun nicht mehr tageweise, sondern fast eine Woche lang.

Rückblick: Vergangenen Freitag und Samstag war die Geschäftsstelle bereits zu. Mehrere Zettel wiesen darauf hin. Wer sich dann am Montag aufmachte, Pakete oder Einschreiben abzuholen, stand jedoch wieder vor verschlossenen Türen. Dafür hing dort ein neuer Zettel mit dem Hinweis auf eine weitere Schließung „aus betrieblichen Gründen“ bis einschließlich Mittwoch. „Wer weiß, ob die überhaupt wieder öffnen“, schimpfte ein Kunde, der dringend Postlagersendungen abholen wollte. „Das ist ein Skandal, was hier passierte“, meinte ein Mann mit einem Paket unterm Arm. Er war am Samstag schon vergeblich zur Post geradelt. Und da er keinen Hinweis auf eine Schließung ab Montag gefunden hatte, war er dann zum zweiten Mal vergeblich in die Poststraße gefahren.

Post-Sprecherin Maike Wintjen bedauert den Ärger. Sie verwies aber darauf, dass die Gelbe Post nicht Betreiber der Filiale sei, sondern die Postbank (gehört zur Deutschen Bank). Die klassischen Post-Dienstleistungen erbringe die Postbank als Agentur für die Post. Deshalb, so Wintjen, habe man auch keinen Einfluss auf die Personalsteuerung. Immerhin würden die Aufbewahrungsfristen für Sendungen um die Schließungstage verlängert.

Laut Postbank-Sprecher Ralf Palm habe man aufgrund von personellen Ausfällen die Filiale geschlossen. Dies sei nicht immer durch Springer oder den Einsatz von Kollegen aus anderen Filialen zu kompensieren. „Aktuell gehen wir in Westerstede davon aus, dass die Filiale ab Donnerstag für den Rest der Woche wieder regulär geöffnet ist. Eine Prognose für nächste Woche kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeben“, so Palm. Die Kunden bitte er um Entschuldigung.

Wer sich über die häufigen Schließungen in Westerstede ärgert, kann natürlich zur Konkurrenz wechseln. So gibt es nicht nur zahlreiche private Paketdienste, sondern mit der zur NWZ gehörenden City-Post auch eine Alternative im klassischen Briefgeschäft.

Beschwerdestelle

Hilfreich kann auch eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur sein. Den Verbraucherservice Post erreicht man unter Telefon 030/ 22 48 05 00 oder per Mail verbraucherservice-post@bnetza.de.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
Rufen Sie mich an:
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