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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Tarbarg, Ocholt Und Garnholt Stellen Sich Forschungsaufgabe: Drei Dörfer, ein Modellprojekt

07.02.2020

Westerstede Was braucht ein Dorf, um als gesund zu gelten? Ist es das Wissen, Ärzte in greifbarer Nähe zu haben? Oder vielleicht nur gute Luft? Gute Nachbarschaft? Gar nicht so leicht, eine klare Antwort zu finden. Auf die Suche nach des Rätsels Lösung machen sich jetzt drei Dörfer aus Westerstede: Ocholt, Tarbarg und Garnholt werden forschen, diskutieren – und vielleicht eines Tages die Formel finden, die es braucht, um ein „Gesundes Dorf“ zu sein.

„Gesundes Dorf – Bürgerinnen und Bürger entwickeln ihre Zukunftsbilder“ – das ist der Titel des Modellprojekts, das hinter der künftigen Forschungsarbeit der Ocholter, Tarbarger und Garnholter steht. Ein Modellprojekt des Landes, für das jetzt der Startschuss fiel. Die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, überreichte dafür offiziell den Bewilligungsbescheid an Bürgermeister Klaus Groß.

Hauptziel des Projekts ist die Sicherung und Entwicklung von notwendigen Infrastrukturangeboten und einer funktionierenden Gesundheitsversorgung in den Dörfern. Gleichzeitig soll es der Entwicklung zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im dörflich-ländlichen Umfeld dienen. Bedeutet: in den Dörfern werden ab sofort unter Mithilfe verschiedener Unterstützer – Behörden, Krankenkasse, Kreisvolkshochschule oder auch Dr. Matthias Haut, Medizinischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik und Schirmherr des Projekts – unter Federführung der Ortsvereine Ideen entwickelt. Dabei steht zuerst die Frage im Fokus, was das Besondere des Dorfes ausmacht. Ist die Diskussion abgeschlossen, folgt die Entwicklung von Zukunftsvisionen, was wiederum in der Formulierung konkreter Ziele enden soll. Das umrissen die Vertreter des Vereins „Agrarsoziale Gesellschaft“, die die Umsetzung des Projekts mit betreuen. Der Verein setzt sich für die Menschen im ländlichen Raum und in der Land­wirt­schaft ein. Diese Arbeit hat unter anderem zum Ziel, ein positives Klima für das Leben und Arbeiten im ländlichen Raum zu schaffen.

„Das Projekt ist einzigartig“, sagte Bürgermeister Klaus Groß beim Treffen aller Akteure im Rathaus. Matthias Haut ergänzte: „Ich hoffe, dass wirklich praktikable Dinge übrig bleiben, die gut umsetzbar sind.“ Ob das klappt, wird sich zeigen. Die Steuerungsgruppe hat sich zusammengefunden, nun geht es in Tarbarg, Ocholt und Garnholt an die Forschungsarbeit und die Beantwortung der Frage, was es braucht, um ein „Gesunden Dorf“ zu sein.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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