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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Mein Bauernhof: Wie aus Klorollen kleine Kühe entstehen

20.06.2014

Delfshausen Kleine Kühe und Schweine aus Klorollen und Tonpapier, ein großer Stall, ein Wohnhaus aus Duplosteinen und eine Weide umringt von einem Zaun aus Holzstäbchen: Die 15 Mädchen und Jungen des Kindergartens „Die Landwichtel“ in Delfshausen haben in den vergangenen Wochen eifrig gebastelt. Entstanden ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, mit dem sich die Kinder am NWZ -Kreativwettbewerb „Mein Bauernhof“ beteiligen.

Das Stickerheft „Mein Bauernhof“ ist für 1,50 Euro im NWZ -Media-Store in Oldenburg sowie den NWZ -Geschäftsstellen in Oldenburg, Nordenham, Brake, Varel, Westerstede, Wildeshausen und Ganderkesee erhältlich. Außerdem gibt es das Heft bei vielen Zeitschriftenhändlern im Verbreitungsgebiet der NWZ .

Die Stickertüten gibt es für 0,50 Euro an den genannten Stellen. Jede Tüte enthält fünf Sticker.

Mit der kostenlosen App NWZplus wird das coole Stickerheft zum multimedialen Erlebnis. Die App kann über die Seite http://aktion.nwzonline.de/nwzplusapp/ runtergeladen werden. Anschließend können mit einem Smartphone oder Tablet-Computer (Android 4.1 oder IOS 7 erforderlich!) Videos, Tonaufnahmen und vieles mehr entdeckt werden.

Alle Infos: www.nwzonline.de/mein-bauernhof

„Wir beschäftigen uns im Abstand von etwa drei Jahren regelmäßig mit dem Thema Bauernhof“, sagt Erzieherin Regina Wilckerling und fügt an, dass der Kindergarten deshalb gerne die Anregung der NWZ  aufgegriffen habe. In einer umfangreichen Mappe mit vielen Fotos wurde dokumentiert, was die Kinder in den vergangenen fünf Wochen alles zum Thema Bauernhof gemacht haben.

Es wurden zum Beispiel Lieder wie „Onkel Jörg hat einen Bauernhof“ einstudiert, aus Bilderbüchern wie „Der Bauernhof“ wurde vorgelesen und Spiele wie „Geräusche erkennen auf dem Bauernhof“ wurden gespielt. Darüber hinaus wurde gekocht, es wurden Kartoffeln und Salat angepflanzt und natürlich wurde ganz viel gebastelt.

Anregungen dafür gab es im Dorf und beim Besuch auf einem Bauernhof in der Nachbarschaft des Kindergartens. „Dort konnten die Kinder erleben, wie Landwirtschaft früher war“, erzählt Regina Wilckerling, die das Projekt mit Kindergartenleiterin Susanne Bramlage und Praktikantin Maria Böning begleitete. Vor allem die Vielfalt der Tiere hätte die Kinder begeistert. Es gab Kühe und Kälber, alte Trecker, einen Gemüsegarten mit Gewächshaus und einen Kaninchenstall zu sehen.

Wie moderne Landwirtschaft heute funktioniert, erfuhren die Kinder beim Tag der Milchwirtschaft auf dem Hof Wemken in Nuttel. „Die Kinder haben gleich gemerkt, dass es entweder nur noch Kühe oder nur noch Schweine gibt – und dann sehr viele“, schildert die Erzieherin die Eindrücke der Mädchen und Jungen. Gesprochen wurde mit den Kindern auch darüber, warum Kälber von ihren Müttern getrennt werden. Daraufhin sagte ein Kind: „Ich habe ja auch mein eigenes Zimmer.“

Landwirtschaft ist bei den „Landwichteln“ in Delfshausen dabei freilich allgegenwärtig. Auf dem Weg zum Kindergarten kommen die Kleinen an Weiden und Gehöften vorbei. Und selbst der Ursprung der Einrichtung hängt mit der Landwirtschaft zusammen, sagt Regina Wilckerling. „Früher mussten die Kinder im Sommer betreut werden, weil dann Erntezeit war. Deshalb haben die Landwirte in Delfshausen einen Erntekindergarten gegründet.“ Später wurde daraus ein Kinderspielkreis, der bereits ein Angebot wie ein normaler Kindergarten vorhielt. 2012 wurde die Einrichtung schließlich offiziell als Kindergarten anerkannt.

15 Kinder in einer Vormittagsgruppe werden zurzeit in Delfshausen betreut. „Wir haben eine Genehmigung, dass wir altersübergreifend arbeiten dürfen“, sagt Regina Wilckerling. Deshalb besuchen sowohl Zweijährige als auch Sechsjährige die „Landwichtel“. An der Altersspanne orientierte sich auch das Angebot zum Thema „Bauernhof“. Beim Basteln der Kühe und Schweine konnten die Zweijährigen begeistert mitmachen, mit den Vorschulkindern ging es zum Kauf von Materialien zur Raiffeisenwarengenossenschaft in Wiefel­stede. So entstand der große Bauernhof, auf den die Kleinen nun richtig stolz sind.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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