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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Flurbereinigung A 20: Wert der Grundstücke ermittelt

20.04.2018

Wiefelstede /Garnholt 2017 wurde auf der Grundlage der Bodenschätzung der Finanzverwaltung gemeinsam mit dem gewählten Vorstand der betroffenen Teilnehmergemeinschaft im Flurbereinigungsverfahren A 20 Garnholt der Rahmen für die Wertermittlung der Flächen aufgestellt. Nun liegen die Ergebnisse der Wertermittlung vor, teilt das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) mit. Sie dokumentieren den relativen Tauschwert einer jeden Fläche im Flurbereinigungsgebiet.

Damit sich jeder Beteiligte über die vorliegende Bewertung informieren kann, werden die Ergebnisse der Wertermittlung zur Einsichtnahme und Erläuterung ausgelegt – am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. April, im Rathaus in Wiefelstede, Kirchstraße 1 – jeweils von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr.

„Mitarbeiter der Flurbereinigungsbehörde in Oldenburg (ArL Weser-Ems) und der landwirtschaftliche Sachverständige werden zur Auskunftserteilung und zur Erläuterung in Einzelgesprächen anwesend sein“, so Projektleiter Norbert Pott. Auch besteht an diesen Tagen die Möglichkeit, Einwendungen gegen die Ergebnisse der Wertermittlung geltend zu machen. Auch Einwendungen gegen die Bewertung fremder Flurstücke (etwa Pacht- oder Nachbarflächen) können geltend gemacht werden. Die Einwendungen werden dann in Kürze überprüft.

Nachdem begründete Einwendungen behoben worden sind, stellt das ArL Weser-Ems die Ergebnisse als Grundlage für die spätere Landabfindung im Flurbereinigungsverfahren durch öffentliche Bekanntmachung fest. Gegen diesen Verwaltungsakt ist dann der Widerspruch zulässig, über den im anschließenden Widerspruchsverfahren zu entscheiden sein wird.

Jedes Flurstück des rund 725 Hektar großen Verfahrensgebietes ist jetzt mit einer Wertzahl belegt, die nur für die Zwecke der Flurbereinigung maßgebend ist. Grundlage bildete hierbei die aktuelle amtliche Bodenschätzung des Finanzamtes, die weiter bestandskräftig bleibt und von den jetzigen Arbeiten der Flurbereinigung nicht verändert wird.

Das Flurbereinigungsverfahren A20-Garnholt wurde im November 2015 eingeleitet und wird die landeskulturellen Nachteile und die Beeinträchtigungen der Grundstückseigentümer, die durch den Bau der geplanten Küstenautobahn A 20 verursacht werden, durch entsprechende Bodenordnung so gering wie möglich halten.

Durch geeignete Flächentausche soll der Eingriff in die gewachsene Bewirtschaftungsstruktur gemildert oder vermieden werden. Der Flächentausch erfolgt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Flächenbewertungen. Hierzu musste zunächst der Wert der alten Grundstücke aller 107 Teilnehmer des Verfahrens ermittelt werden.

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