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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Gemeindebauhof: Wässern gegen die Dürre

26.07.2019

Wiefelstede Das Staudenbeet der Verkehrsinsel auf der Wiefelsteder Hauptstraße hat es nötig: Wasser. Bei der aktuellen Hitze und Trockenheit fahren Mitarbeiter des Wiefelsteder Gemeindebauhofes zweimal in der Woche durch die Gemeinde und gießen die Jungpflanzen. „Und zwar kräftig“, sagt Jan Logemann, stellvertretender Leiter des Bauhofes. Sonst würden die Pflanzen auch in diesem Sommer nicht über die Runden kommen. „Wir haben auch zahlreiche neuangepflanzte Bäume. Die würden uns sonst eingehen“, so Logemann. Ältere Gehölze in der Gemeinde müssten sehen, wie sie mit der Dürre klarkämen. Dagegen könnten er und seine Kollegen gar nicht gegen angießen, sagt der Bauhofmitarbeiter.

Schon jetzt verbrauchen die kommunalen Grünpfleger an einem Gießtag zwischen 4000 und 6000 Liter Wasser, berichtet Bauhofleiter Heiko Bruns. „Wir holen das Wasser aus Feuerwehrbrunnen“, berichtet Bruns. Zunächst wird es aus der Erde in ein Güllefass gepumpt. Darin wärmt sich das Wasser auf. „Bei dem kalten Grundwasser würden die Pflanzen einen Schock bekommen“, weiß Bruns. Von dem Güllefass wird es in die einen Kubikmeter Wasser fassenden Plastikwürfel gepumpt. Die stehen auf einem Autoanhänger und damit geht es dann durch die Gemeinde von Beet zu Beet, von Conneforde bis Metjendorf.

Was den Wasserverbrauch aus den Brunnen angehe, da hole der Bauhof Mindermengen raus. „Wenn wir das Grün verdorren lassen, sieht das nicht aus in der Gemeinde“, sagt Bruns. Das koste dann auch wieder Geld, weil neu angepflanzt werden müsse. Sie hätten die Bodendecker gegen die Stauden größtenteils ausgetauscht. Bei Salzeinsatz im Winterdienst gingen die ein. Stauden seien da robuster. Jan Logemann meint, dass man sehen müsse, was in den nächsten Jahren an Neuzüchtungen herauskomme. Vielleicht eben Pflanzen, die das wärmere und trockenere Wetter besser vertrügen. Trotz der Bewässerung mit dem Sprühstrahl, ein Gutes habe das Wetter: „Das ungewollte Wildkraut in den Beeten, das uns in Atem hält, wächst jetzt ja auch nicht so“, sagt Heiko Bruns.

Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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